Mit dem neuen POS-Konzept ist auf einen Blick sichtbar, welcher Knieschoner für welchen Einsatz geeignet ist. 
Mit dem neuen POS-Konzept ist auf einen Blick sichtbar, welcher Knieschoner für welchen Einsatz geeignet ist. 

Gebol

Knieschutz mit System

Mit einem neu strukturierten Sortiment aus elf Modellen will Gebol ab Herbst 2026 mehr Orientierung in den Knieschutz bringen. Eine Drei-Schritt-Systematik verbindet dabei Produktauswahl, Beratung und Warenpräsentation am POS. 

Knieschutz gehört zu den Sortimenten, bei denen technische Unterschiede für Anwender auf den ersten Blick oft schwer einzuordnen sind. Dabei entscheiden Einsatzort, Untergrund und Dauer der Belastung darüber, welche Konstruktion und Ausstattung sinnvoll sind. Gebol hat das Sortiment deshalb vollständig neu geordnet. Elf Modelle decken unterschiedliche Tätigkeiten vom Bodenlegen und Pflastern bis zu Montagearbeiten sowie Einsätzen rund um Haus und Garten ab. 

Drei Kriterien für die Auswahl

Die Auswahl folgt drei Kriterien, die am Produkt und auf der Verpackung sichtbar sind. Im ersten Schritt zeigt die Kennzeichnung „Heavy“ oder „Allround“, für welche Einsatzumgebung ein Modell vorgesehen ist. „Heavy“ steht für anspruchsvolle Arbeiten auf harten und rauen Untergründen. „Allround“ kennzeichnet vielseitige Lösungen für wechselnde Tätigkeiten. Einzelne Modelle verbinden beide Profile.

Das zweite Kriterium ist die Schutzleistung. Bei den entsprechend geprüften Modellen wird sie nach den einschlägigen Teilen der Normenreihe EN 14404:2024 ausgewiesen. „Level 0“ ist für Arbeiten auf ebenen Bodenflächen vorgesehen und bietet keine geprüfte Durchstichfestigkeit. „Level 1“ eignet sich für ebene und unebene Untergründe und erfüllt definierte Anforderungen an die Durchstichfestigkeit. „Level 2“ ist auf besonders anspruchsvolle Arbeiten auf harten und unebenen Flächen mit erhöhten Anforderungen ausgerichtet.

Als drittes Kriterium dienen die Gebol-Qualitätsstufen „Classic“, „Pro“ und „Ultra“. Sie beschreiben Unterschiede bei Material, Ausstattung, Komfort und vorgesehener Nutzungsintensität.

„Classic“ umfasst funktionale und wirtschaftliche Modelle für vielseitige Anwendungen. „Pro“ richtet sich vor allem an Handwerker und Fachbetriebe, die regelmäßig kniend arbeiten. „Ultra“ steht für hochwertigere Materialien, ergonomische Details und aufwendigere Polster- und Dämpfungssysteme für intensive Einsätze.

Das Konzept endet nicht am Produkt: Gebol überträgt dieselbe Logik auf Verpackung, Wandpräsentation und mobile Zweitplatzierung.

In drei Schritten zum gesuchten Produkt – abgefragt werden Einsatzbereich, Schutzleistung und Qualitätsstufe. 
In drei Schritten zum gesuchten Produkt – abgefragt werden Einsatzbereich, Schutzleistung und Qualitätsstufe.  (Quelle: Gebol)

Im Arbeitsalltag getestet

Bei der Entwicklung hat Gebol mit Bodenlegern, Handwerkern und Fachbetrieben zusammengearbeitet. Rückmeldungen zu Passform, Rutschhemmung, Gurtführung und Druckverteilung sind in die Produktoptimierung eingeflossen. Je nach Modell kommen breite Fixierbänder, ergonomisch geformte Polsterungen, widerstandsfähige Außenschalen sowie Gel- und Schaumeinlagen zum Einsatz. Die Ausstattung wird auf den vorgesehenen Untergrund und die Nutzungsdauer abgestimmt.  

Ein Beispiel ist der Gebol U-300: Das Level-2-Modell des Typs 1 kombiniert robustes Textilgewebe mit einer stoßdämpfenden Gel-Einlage. Eine PP-Schale mit rutschhemmenden TPR-Elementen schützt bei Arbeiten auf harten und rauen Flächen. Die klappbare Oberschenkelhalterung und besonders breite, elastische Fixierbänder unterstützen den stabilen Sitz.  

„Wir haben gemeinsam mit Bodenlegern, Installateuren und Fachbetrieben entwickelt – dort, wo Knieschutz jeden Tag Leistung bringen muss. Sie haben uns gezeigt, worauf es im Arbeitsalltag wirklich ankommt und was aus einem Erstkäufer einen überzeugten Anwender und Fan macht. Diese Erfahrungen stecken in jedem einzelnen Modell“ unterstreicht Daniel Karl, Head of Digital Business & Marketing und Projektleiter Knieschutz bei der Gebol GmbH. Für den Handel bedeute das: „klare Beratung, hohe Kundenzufriedenheit, eine niedrige Retourenquote und ein Sortiment, das Wiederkäufer schafft und sich von selbst weiterempfiehlt.“

Gebol hat die Knieschoner gemeinsam mit professionellen Anwendern getestet und deren Erfahrungen in die Produktverbesserung einfließen lassen.   
Gebol hat die Knieschoner gemeinsam mit professionellen Anwendern getestet und deren Erfahrungen in die Produktverbesserung einfließen lassen.    (Quelle: Gebol)

Vom Produkt zum Verkaufssystem

Zum Sortiment gehört ein abgestimmtes POS-Konzept. Es überträgt die Drei-Schritt-Systematik direkt auf die Verkaufsfläche. Handelspartner profitierten von kürzeren Beratungswegen, einer klareren Sortimentsstruktur und einem einheitlichen Auftritt über Regal, Zweitplatzierung und digitale Kanäle, verspricht der Anbieter. Die Wandpräsentation ordnet die Modelle nach Einsatzbereich, Schutzlevel und Qualitätsstufe. So soll sich die Systematik direkt an der Ware erfassen lassen. Für zusätzliche Sichtbarkeit ist eine mobile Zweitplatzierung vorgesehen, die unabhängig vom Regal eingesetzt werden kann. Beide Lösungen übernehmen dieselbe Logik und geben der Beratung eine klare Reihenfolge.

Orientierung am Verkaufsort

Die Kennzeichnungen schaffen zugleich eine einheitliche Sprache für Verpackung, Verkaufsfläche und digitale Produktinformation. Dadurch könnten Handelspartner die wichtigsten Unterschiede schneller erklären und einzelne Modelle leichter vergleichen, erklärt Gebol. Produktdaten und weiterführende Informationen ergänzen die Orientierung am Regal. Für die Sortimentsplanung bietet das Unternehmen Lösungen für unterschiedliche Flächen und Vertriebsformate.

Sortimentsübersicht

Alle elf Knieschutz-Modelle im Überblick – mit interaktiver Auswahlhilfe nach Einsatz, Schutzlevel und Qualitätsstufe: www.gebol.eu/knieschutz

„Unsere besondere Stärke beginnt am POS“, betont CEO Markus Dulle. „Vom Erstgespräch bis zum fertigen Display entwickeln wir in wenigen Stunden ein System, das Händler ohne zusätzlichen Aufwand einsetzen können. So wird PSA einfacher und schneller verkauft, während die Ressourcen dort bleiben, wo sie den größten Unterschied machen: beim Kunden.“ Beim Knieschutz sei das bereits sichtbar, ist er überzeugt, und kündigt an: „Bei den Arbeitsschuhen folgt der nächste Schritt. 2027 übertragen wir sie mit POS Next Generation auf das gesamte Gebol-Sortiment.“ 

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