Trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten hat sich die deutsche Heimtierbranche im Jahr 2025 auf hohem Umsatzniveau behauptet – so etwa lautet die Quintessenz vom Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) und dem ZZF – Zentralverband der Heimtierbranche (ZZF) zu den Marktzahlen, die während der Interzoo in Nürnberg bekanntgegeben wurden. Der Gesamtumsatz der deutschen Heimtierbranche betrug demnach im vergangenen Jahr knapp 7 Mrd. Euro. Der stationäre Fach- und Lebensmitteleinzelhandel erzielte einen Umsatz von gut 5,3 Mrd. Euro, hinzu kamen gut 1,5 Mrd. Euro über den Online-Handel sowie 134 Mio. Euro für Wildvogelfutter.
Der Umsatz mit Heimtier-Fertignahrung blieb im Vergleich zum Jahr 2024 mit rund 4,3 Mrd. Euro fast unverändert (plus 0,3 Prozent). Das Segment Bedarfsartikel und Zubehör hingegen entwickelte sich rückläufig, mit einem Umsatz von nicht ganz 1,1 Mrd. Euro und einem Minus von 4,6 Prozent.
Katzenfutter blieb mit einem Gesamtumsatz von gut 2,3 Mrd. Euro im stationären Handel und einem Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr das größte Futtersegment: Snacks einschließlich Katzenmilch kamen auf 380 Mio. Euro (+3,0 Prozent), Feuchtfutter auf gerundet 1,6 Mrd. Euro (+1,1 Prozent) und Trockenfutter auf 379 Mio. Euro (+0,5 Prozent).
Der Umsatz mit Hundesnacks ist 2025 um 2,1 Prozent auf 768 Mio. Euro gestiegen, während die Segmente Feuchtfutter (582 Mio. Euro, -1,9 Prozent) und Trockenfutter (403 Mio. Euro, -2,7 Prozent) eine gegenläufige Entwicklung zeigten. Insgesamt erzielte der Markt für Hundefutter in den klassischen Vertriebswegen einen Umsatz von rund 1,8 Mrd. Euro und blieb damit nahezu auf Vorjahresniveau (-0,3 Prozent).
Nachdem Zierfischfutter in den vergangenen Jahren durchweg Umsatzzuwächse im stationären Handel verzeichnete, setzte sich dieser Aufwärtstrend 2025 nicht fort (60 Mio. Euro, -3,2 Prozent). Auch Ziervogelfutter (68 Mio. Euro, -3,7 Prozent) und Kleintierfutter (76 Mio. Euro, -7,3 Prozent) mussten Einbußen hinnehmen. Ein ähnlicher Trend zeigte sich bei Wildvogelfutter: Die Umsätze betrugen im vergangenen Jahr 134 Mio. Euro, ein Minus von 7,6 Prozent.
Der Bereich Bedarfsartikel und Zubehör verzeichnete 2025 mit einem Gesamtumsatz von knapp 1,1 Mrd. Euro im stationären Handel ein Minus von 4,6 Prozent. Das spiegelte sich auch in den einzelnen Segmenten wider.













