Der DIY-Handel befindet sich in einer Phase der Neujustierung, weiß man bei OMS Retail: Nach Jahren mit starken Schwankungen stabilisiert sich der Markt zwar langsam, doch der Umsatz stagniert und der Wettbewerbsdruck auf den Flächen steigt stetig. Sortimente entwickeln sich unterschiedlich, Aktionen gewinnen an Bedeutung und gleichzeitig sinken die personellen Spielräume in den Märkten. Für viele Baumärkte stelle sich daher eine zentrale Frage: Wie lassen sich große Flächen und komplexe Sortimente unter diesen Bedingungen effizient steuern?
Im Tagesgeschäft zeigen sich die Grenzen klassischer Prozesse deutlich, so OMS Retail weiter. Preisänderungen, Aktionsumstellungen oder saisonale Anpassungen binden Zeit und sind fehleranfällig – besonders dort, wo Preise noch manuell gepflegt werden. Kundinnen und Kunden erwarteten jedoch transparente Preisinformationen und persönliche Beratung. „Der Anspruch an Geschwindigkeit und Service wächst, während Ressourcen knapper werden“, erklärt Christoph Lange, ESL-Experte bei OMS Retail.

Vor diesem Hintergrund gewinnt Retail Technology im DIY-Handel an Relevanz. Elektronische Preisschilder (ESL), im Lebensmitteleinzelhandel bereits etabliert, entwickeln sich zu einem operativen Steuerungsinstrument, das Märkte im Alltag spürbar entlasten kann. „Gerade in Baumärkten mit tausenden Artikeln und häufig wechselnden Preisen stoßen papierbasierte Prozesse schnell an Grenzen“, erläutert Lange. ESL ermöglichen eine zentrale Preissteuerung, sorgen für aktuelle, rechtssichere Preisdarstellung und reduzieren manuelle Tätigkeiten. Sie können Transparenz schaffen, Preisaktionen und Sortimentswechsel beschleunigen und Mitarbeitenden mehr Zeit für die Beratung geben – insbesondere in beratungsintensiven Sortimenten wie Werkzeuge, Baustoffe oder Gartenzubehör.
„Elektronische Preisschilder sind im DIY-Umfeld weit mehr als digitale Preisanzeigen. Sie vereinfachen Prozesse, vermeiden Fehler und entlasten Mitarbeitende von Routinetätigkeiten. Das schafft Freiraum für das wirklich Wichtige: die persönliche Beratung“, sagt der ESL-Fachmann.
Der erfolgreiche Einsatz von ESL hänge jedoch nicht allein von der Technologie ab, sondern von der reibungslosen Umsetzung im Markt. Genau hier kommt OMS Retail ins Spiel. Als europaweit tätiger Dienstleister für personalintensive Aufgaben begleitet OMS Retail DIY-Händler bei der Einführung elektronischer Preisschilder – von der Planung über die Installation bis zur Wartung im laufenden Betrieb und dem Recycling. Mit einem erprobten Routenkonzept, erfahrenen Teams und standardisierten Prozessen verspricht der Dienstleister, auch großflächige Rollouts effizient zu realisieren, ohne den Marktbetrieb zu stören.

Neben der Preiskennzeichnung spielt die Datenbasis eine zentrale Rolle für einen zukunftsfähigen DIY-Handel, weiß Lange. Hohe Warenverfügbarkeit, verlässliche Bestandsdaten und transparente Prozesse seien die Basis fundierter Entscheidungen.
Zusätzlich zu ESL unterstützt OMS Retail Händler im Bereich Instore-Services, etwa bei der Installation moderner Systeme zur Regalüberwachung. Diese liefern Echtzeitdaten zu Beständen und Kundenverhalten – „ein Schlüssel für präzisere Sortimentsplanung, mehr Warenverfügbarkeit und weniger Out-of-Stock-Situationen“, ist man bei OMS Retail überzeugt.
Im Bereich Inventarisierung setzt OMS Retail zusätzlich auf den Softwarepartner Stripes. Die cloudbasierte Lösung ermöglicht eine strukturierte, präzise Bestandsaufnahme und kann damit Inventurprozesse vereinfachen. Gerade für großflächige Märkte mit komplexen Sortimenten sei das eine Lösung, unterstreicht das Unternehmen: Bestände würden transparenter, Abweichungen schneller erkannt und Folgemaßnahmen gezielter eingeleitet. „So wird Inventur von einer Pflichtaufgabe zu einem Instrument der Prozessoptimierung“, betont Lange.
Retail Technology entfalte ihren Mehrwert dort, wo digitale Lösungen konsequent mit operativer Umsetzung verzahnt werden. Elektronische Preisschilder, Systeme zur Regalkontrolle und digitalbasierte Inventuren mit Echtzeitabfrage müssen keine Einzelmaßnahmen sein, sie können als Bausteine einer integrierten Handelsstrategie dienen. Durch die Kombination aus Technologiekompetenz und operativer Erfahrung positioniert sich OMS Retail als Partner, der den DIY-Handel europaweit bei der Umsetzung digitaler Konzepte unterstützt – „messbar, skalierbar und nah am Markt“.












