Baupreise

Weiterhin Preissteigerungen in allen Gewerken

Die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten stiegen im Berichtsmonat am stärksten. (Quelle: Aktion Modernes Handwerk, Sascha Schneider)
Die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten stiegen im Berichtsmonat am stärksten. 
10.04.2026

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,3 Prozent gestiegen. Im November 2025, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,2 Prozent betragen. Gegenüber November 2025 erhöhten sich die Baupreise um 1,5 Prozent.

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von Februar 2025 bis Februar 2026 um 2,7 Prozent. Während die Preise für Betonarbeiten im Vorjahresvergleich um 1,6 Prozent zunahmen, erhöhten sich die Preise für Mauerarbeiten um 2 Prozent. Dachdeckungsarbeiten waren im Februar 2026 um 4 Prozent teurer als im Februar des Vorjahres, die Preise für Erdarbeiten stiegen im gleichen Zeitraum um 3,5 Prozent und die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 5,5 Prozent.

Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im Februar 2026 um 3,8 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Hierbei erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen um 4,2 Prozent. Für Metallbauarbeiten stiegen die Preise um 3 Prozent. Bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen nahmen die Preise um 5,4 Prozent zu, bei Wärmedämm-Verbundsystemen um 3,3 Prozent.

Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) lagen im Februar 2026 um 4,1 Prozent über denen des Vorjahresmonats.

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