Inzwischen reagieren auch deutsche Unternehmen, die in China produzieren lassen, auf die dortigen Auswirkungen der Corona-Virus-Epidemie. So hat die Unternehmensgruppe Fischer für ihre rund 400 Mitarbeiter in China Atemschutzmasken gekauft - in Deutschland.
Insgesamt besorgte Fischer spontan 4.000 Atemschutzmasken für insgesamt knapp 20.000 Euro, wovon 2.000 direkt per Luftfracht nach China geliefert werden. Die weiteren 2.000 Masken lagert das Unternehmen zunächst ein, um gegebenenfalls schnell auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. "Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme für unsere Belegschaft in China", sagt Firmeninhaber Prof. Klaus Fischer.
Hintergrund ist, dass die Mitarbeiter von Fischer in China wegen des Corona-Virus keine Atemschutzmasken mehr im eigenen Land erhalten, da alle Masken ausverkauft sind. Dienstreisen nach China werden bei Fischer bis auf Weiteres nicht durchgeführt; eine ähnliche Entscheidung hat auch Obi getroffen. Fischer ist mit seinen Unternehmensbereichen Fischer Befestigungssysteme und Fischer Automotive jeweils in Taicang bei Schanghai und mit Fischer Consulting sowie einer Einkaufsgesellschaft direkt in Schanghai angesiedelt; Obi hat ein Einkaufsbüro in Shanghai. Übrigens wurden in China auf Bitten der Behörden die Ferien zum chinesischen Neujahrsfest wegen der Corona-Epidemie verlängert.












