Die eigenen vier Wände prägen

04.11.2009
65 Prozent der 10- bis 20-Jährigen wachsen im Wohneigentum auf. Junge Paare mit Kindern sind heute weniger Eigentümer als noch vor sechs Jahren

Zwei Drittel der 10- bis 20-Jährigen in Deutschland leben mit ihrer Familie in den eigenen vier Wänden. Das hat das Forschungsinstitut Empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 des Statistischen Bundesamtes ermittelt. Die positiven Impulse aus dieser Wohnumgebung für die jungen Leute erklären für LBS Research auch, warum nach allen Umfragen vier von fünf Deutschen (und damit auch die Hälfte der Noch-Mieter) am liebsten Wohneigentum schaffen würden. Die Analyse zeige, so LBS Research, dass bei den Jüngsten nur etwa die Hälfte "kleine Eigentümer" sind, während die Quote danach deutlich ansteigt (vgl. Grafik). Daraus werde deutlich, dass viele Eltern hierzulande erst dann Wohneigentümer werden, wenn die Kinder fast schon wieder daran denken, aus dem elterlichen Haushalt auszuziehen. Im Vergleich zu den EVS-Daten aus dem Jahr 2003 fällt laut LBS Research auf, dass junge Paare mit Kindern deutlich weniger häufig Wohneigentümer sind: Nur noch 53 Prozent der 25- bis 39-Jährigen waren es im Jahre 2008 (6 Prozentpunkte weniger als fünf Jahre zuvor).
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