Die Zahl der Zweitwohnungen ist in den vergangenen fünf Jahren um 30 Prozent auf 1,1 Mio. gestiegen. Mittlerweile entfallen fast drei Prozent des deutschen Wohnungsbestandes auf Zweitwohnungen. Zugleich hat die Zahl der Ferienwohnungen um mehr als 20 Prozent auf rund 950.000 Mio. zugenommen. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Forschungsinstituts Empirica im Auftrag der Landesbausparkassen. Demnach werden Zweitwohnungen überwiegend wegen des Berufs oder der Ausbildung in Anspruch genommen. Bei der Analyse fällt auf, dass die Einwohner der neuen Bundesländer in deutlich stärkerem Maße sowohl über Zweit- als auch über Ferienwohnungen verfügen. Allerdings sind Datschen, Lauben oder Ferienwohnungen der Ostdeutschen mit 25 m² im Schnitt nur etwa halb so groß wie die Ferienwohnungen der Menschen aus den alten Ländern.