Von den 150.000 t Holzkohle, die in diesem Jahr in deutschen Grills verglühen, stammen 98 Prozent aus dem Ausland, vor allem aus Polen und Südamerika
Rund 150.000 t Holzkohle verbrauchen die Bundesbürger in diesem Jahr. Diese Zahl nennt der Hauptverband der deutschen Holz und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industriezweige (HDH). Mehr als 98 Prozent davon werden importiert. Der Großteil kommt aus Polen, ähnlich bedeutend sind die Länder Südamerikas. Einige Tonnen werden sogar aus Australien eingeführt. In den rund 39 Mio. deutschen Haushalten gibt es rund 20 Mio. Holzkohlegrills. Auf jedem werden im Schnitt rund acht kg Holzkohle verfeuert. Damit können 45 Würstchen oder 30 Koteletts gegrillt werden.