Aufpreis statt Verbot

11.05.2009
Megaman-Seniorchef Werner Wiesner fordert den Stopp des EU-weiten Glühlampenverbots zu Gunsten eines Umweltaufpreises von fünf Euro

Der Lampenanbieter Megaman, Langenselbold, fordert wegen angeblicher Hamsterkäufe eine Korrektur des Glühlampenverbots in der Europäischen Union. Die Vorräte an Glühlampen führten dazu, dass sich Verbraucher über Jahre hinweg energiesparenden Lampentechnologien verschlössen, sagte Werner Wiesner, Seniorchef des Unternehmens. Statt des Verbots regt er an, auf Glüh- und Halogenlampen einen Umweltaufpreis von fünf € zu erheben.
In jüngster Zeit hatte es Medienberichte über einen Ansturm auf Glühlampen in Super-, Elektronik- und Baumärkten gegeben. Eine Emnid-Umfrage im Auftrag von „Bild am Sonntag“ hat allerdings ergeben, dass nur sieben Prozent der Verbraucher planen, sich mit Glühlampen zu bevorraten. Wiesner, der die Initiative der EU in der Sache für richtig hält, rechnet jedoch damit, dass „in Kürze die Torschlusspanik einsetzt“. Das Verbot soll zum 1. September 2009 in Kraft treten.
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