Test von Auktionsportalen

22.04.2009
Ebay liegt vorne. Der Service der Branche wird jedoch nur mit "befriedigend" bewertet.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte neun Internet-Auktionsportale. Hierzu wurden die Kontaktqualität per E-Mail sowie der Internetauftritt und die Bedienungsfreundlichkeit der Seiten unter die Lupe genommen. Zudem erfolgte die eingehende Analyse des Leistungsangebots der einzelnen Onlineportale. Ebay wurde Gesamtsieger der Studie und überzeugte die Nutzer von seinem großen Leistungsangebot und der Sicherheit bei Transaktionen. 2-1deins.de bot den besten Service und erzielte insgesamt den zweiten Platz im Test. Der Drittplazierte hood.de punktete im Internettest mit der intuitiven Navigation, wo es das Qualitätsurteil "gut" erreichte.Die wenigsten Anbieter erheben Gebühren, so die Untersuchung. Nur Ebay verlangte Einstellgebühren von den Verkäufern. Drei der getesteten Anbieter forderten eine Verkaufsprovision. Positiv herauszustellen sei im Bereich Sicherheit, so die Autoren, dass die Nutzer auf umfangreiche Informationen zum Thema Datenschutz zugreifen können, zudem bieten bis auf zwei Auktionshäuser alle die Zahlung über sichere Zahlungssysteme oder über ein Treuhandkonto an. Alle Internethäuser besaßen eine Bewertungsfunktion und ermöglichten die Kontaktherstellung zwischen Bieter und Verkäufer.Den Service in der Branche beurteilten die Marktforscher im Durchschnitt nur mit "befriedigend". Größtes Manko bei der E-Mail-Beantwortung: Die nur ausreichende Kommunikationsqualität. "Knapp die Hälfte der Tester waren mit der Individualität der Antworten nicht oder nur teilweise zufrieden und nur jede 20. E-Mail wurde als freundlich eingestuft", kommentiert Markus Hamer, Geschäftsführer des Instituts. Positiv herauszustellen sei jedoch, dass immerhin knapp 90 Prozent der E-Mails fehlerfrei und vollständig waren. Selbst der Internetauftritt der Auktionshäuser bietet noch Verbesserungspotenzial. Zwar bestätigten 81 Prozent der Testnutzer eine gute Verständlichkeit der Inhalte, der optische Eindruck konnte jedoch nur bei zwei Drittel der Anbieter mit "ausreichend" bewertet werden.
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