"Für die meisten zufriedenstellend"

11.02.2009
Die Gartencenter haben 2008 die Umsatzsteigerungen des Vorjahres nicht wiederholen können. Von der Wirtschaftskrise erwarten sie eher zu profitieren

Die im Verband Deutscher Garten-Center (VDG) zusammengeschlossenen Gartencenter haben 2008 die Umsatzsteigerungen des Vorjahres "nicht ganz gehalten". Dennoch blicke die Branche auf ein "für die meisten Gartencenter zufriedenstellendes Jahr" zurück, "auch wenn die Vorjahresumsätze nicht bei allen Mitgliedern erreicht werden konnten". Das sagte Alexander Haubensak auf der Wintertagung des Verbandes in Salzburg. Haubensak war bislang VDG-Vorsitzender, ist bei den anstehenden Neuwahlen jedoch nicht mehr angetreten (s. unsere Meldung dazu). Die genauen Umsatzveränderungen gegenüber 2007 wurden nicht veröffentlicht.
Auch zur Entwicklung der einzelnen Warengruppen hat der Verband keine detaillierten Angaben gemacht. Demnach lagen Beet- und Balkonpflanzen ganz leicht im Plus, ebenso Topfpflanzen und Schnittblumen. Pflanzenschutzprodukte blieben unter dem guten Vorjahreszuwachs, Düngemittel legten leicht zu. Leichte Rückgänge gab es bei Torf und Erde, bei Gartengeräten, Gartenbedarf und dem Wasserprogramm sowie bei Saisonmärkten und Seidenblumen. Außengefäße und Innenkeramik entwickelten sich stabil, Boutiqueartikel haben dazugewonnen. Die Gartenmöbel haben leicht verloren, die Auflagen sehr stark. Gute Zuwächse gab es im Bereich Sonstiges, vor allem in den Cafeterias.
Das neue Jahr schätzt der Verband optimistisch ein. Man habe die "berechtigte Hoffnung, dass 2009 kein Krisenjahr für die Gartencenter werde", sagte Haubensak. Auf der Tagung wurde allgemein die Erwartung geäußert, dass eine Wirtschaftskrise die Verbraucher eher dazu bringt, sich auf Haus und Garten zu konzentrieren, wovon die Gartencentersortimente profitieren könnten.
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