Neuausrichtung statt Verkauf

19.12.2008
Compo wird wie geplant neu aufgestellt, gibt einen Teil des Geschäftes ab, behält aber das Consumergeschäft und muss mit schlankeren Strukturen auskommen

Die K+S-Gruppe setzt die Neuausrichtung ihrer Tochter Compo, Münster, jetzt so um, wie sie es im Sommer angekündigt hatte. Ein Verkauf von Compo ist demnach vorerst vom Tisch. „Das ist derzeit kein Thema“, sagte dazu ein Sprecher.
Im Zuge der Neuausrichtung gibt Compo einen Teil seines bisherigen Geschäfts an eine neue Gesellschaft ab. Neben den Bereichen Langzeitdünger, umhüllte Düngemittel, NPK-Spezialitäten und Nährsalze im Profibereich behält das Unternehmen das Consumergeschäft. Die neu aufgestellte Compo müsse jedoch „mit deutlich schlankeren Strukturen und höherer Effizienz“ arbeiten und solle „in der Marktbearbeitung effizienter werden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch neue Marktfelder sollen erschlossen werden. An den deutschen Standorten werden 80 bis 90 Vollzeitstellen abgebaut. Etwa 20 bis 25 Mitarbeiter können zur Schwesterfirma Fertiva wechseln, allen übrigen betroffenen Mitarbeiter werden Arbeitsplätze in der K+S-Gruppe angeboten.
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