Die Familie Knauf ist fest verwurzelt in ihrer fränkischen Heimat und dem Städtchen Iphofen, das sie als Zentrale für ihren Weltkonzern auswählte. Begonnen hat die Firmengeschichte allerdings nicht hier, zwischen den fränkischen Weinbergen, sondern im saarländischen Perl an der Mosel. Dort errichteten die Brüder Dr. Alfons und Karl Knauf im Jahr 1932 ein erstes Gipswerk. Der rasante Aufstieg zum Weltkonzern wurde von der zweiten Generation eingeleitet. Neben Baldwin Knauf stand ab Ende der 60er Jahre sein Vetter Nikolaus Knauf an der Spitze des Unternehmens, das heute Mitarbeiter in über 40 Ländern und an mehr als 150 Produktionsstätten beschäftigt. Vor wenigen Monaten schied Baldwin Knauf als persönlich haftender Gesellschafter aus dem Familienunternehmen aus und wird in den nächsten Jahren als stellvertretender Vorsitzender des Gesellschafterausschusses tätig sein. Sein Rat und seine Erfahrung sind aber nicht nur daheim in Iphofen gefragt. Als Mitglied in Aufsichtsrat oder Beirat nimmt er gegenwärtig Mandate bei der Lindner AG, der Allianz Global Risks Deutschland oder bei der König & Bauer AG wahr.
Auch für seine Heimatgemeinde übernahm Baldwin Knauf Verantwortung. Als Mitglied im Stadtrat von Iphofen engagierte er sich viele Jahrzehnte auf der politischen Bühne und sorgte im Amt des dritten Bürgermeisters für die Geschicke des Ortes. Der DIY-Lifetime Award würdigt das Lebenswerk von Branchenpionieren. Zu diesen zählt ohne jeden Zweifel Baldwin Knauf. Er wird die Auszeichnung in festlichem Rahmen bei der Abendveranstaltung des 9. Internationalen BHB-Baumarktkongresses in Berlin in Empfang nehmen. Zu dieser Veranstaltung werden bis zu 600 Teilnehmer aus Deutschland und dem europäischen Ausland erwartet. Als Würdigung exzellenter Verdienste und als Anerkennung dafür, dem Motto Do-it-yourself in Deutschland zum Durchbruch verholfen zu haben, verleihen der BHB und der Dähne Verlag seit dem Jahr 2006 jährlich den DIY-Lifetime Award an eine Persönlichkeit, deren Wirken die Branche vorangebracht und viele Jahre geprägt hat. Die bisherigen Preisträger sind Dr. Gerhard Büchtemann und Otmar Hornbach.












