Knapp ein Jahr ist vergangen, seit die diy-Redaktion J.W. Ostendorf in Coesfeld besucht hat – „ein Jahr voller Veränderung, Tatkraft und Weiterentwicklung“, so das Fazit des Farbenherstellers. Damals stand das Unternehmen nach dem Eigentümerwechsel im Zeichen des Aufbruchs. Heute lässt sich sagen: Der Aufbruch hat Fahrt aufgenommen – und ist längst im Alltag angekommen, halten die Coesfelder fest.
„Wir haben unglaublich viel geschafft“, betont Jan Ostendorf, CEO des Handelsmarkenspezialisten für Farben und Lacke. „Mit unserer Strategie MACH[EN]³ haben wir die richtigen Weichen gestellt. Die Ziele, die wir ursprünglich für 2025 definiert hatten, haben wir erreicht – und wir starten mit großer Motivation in dieses Jahr.“ Gemeinsam mit seinem Bruder Jens führt er das Unternehmen nun in dritter Generation.

Im vergangenen Jahr hatte Ostendorf seinen Wertekanon geschärft: Kundenorientierung, Exzellenz, Verantwortung, Wertschätzung und zukunftsorientiertes Handeln. Diese Werte prägen heute spürbar das Miteinander im gesamten Unternehmen. „Uns war wichtig, unsere Mitarbeitenden wirklich mitzunehmen“, erklärt Milena Wenzel, verantwortlich für die Unternehmenskommunikation.
„Wir wollten zurück zu dem Kern, der Ostendorf schon immer stark gemacht hat: unser familiäres Fundament.“ Und sie ergänzt: „Andere Unternehmen haben Kommunikationspläne für Marken und Produkte – wir haben einen für unsere Mitarbeitenden.“ Der Grundgedanke dahinter: Menschen sind das Differenzierungsmerkmal. Sie tragen das Unternehmen, sie prägen seine Zukunft. „Mit ihnen steht und fällt alles“, so Wenzel. Deshalb legt Ostendorf großen Wert auf offene Kommunikation, Transparenz und Miteinander.
Neue Kommunikationsformate sorgen dafür, dass administrativer und gewerblicher Bereich wieder enger zusammenrücken und der Austausch zwischen allen Mitarbeitenden gestärkt wird. Ein sichtbares Beispiel dafür sind die Infobildschirme, die inzwischen in allen Bereichen installiert wurden und rund um die Uhr relevante Neuigkeiten, Fortschritte und Erfolge teilen. Gleichzeitig wurde das Intranet vollständig neu aufgebaut – als moderne, interaktive Plattform für Austausch, Wissensvermittlung und Dialog.

Ergänzt werden diese Maßnahmen durch regelmäßige Betriebsversammlungen und Dialogrunden mit der Geschäftsführung sowie durch Formate für Mitarbeitende und ihre Familien wie Sommerfeste, Betriebsführungen und saisonale Aufmerksamkeiten vom Adventskalender bis zur wiederverwendbaren Trinkflasche. „Unser Ziel war es, dass sich jeder abgeholt, eingebunden und wertgeschätzt fühlt. Dass die Menschen wissen, wie wichtig ihre Arbeit ist“, fasst Wenzel zusammen.
Diese Kultur soll auch nach außen strahlen. Ob in den sozialen Netzwerken oder in der regionalen Presse: Ostendorf präsentiert sich als attraktiver Arbeitgeber und als Unternehmen, das junge Menschen für die Branche begeistern will.
„Am Ende ist es wie in jeder Familie“, sagt Wenzel. „Kommunikation ist der Schlüssel. Wenn wir miteinander sprechen, einander zuhören und uns gegenseitig stärken, dann können wir alles schaffen.“ Und genau das will Ostendorf gerade unter Beweis stellen. Die Rückbesinnung auf familiäre Werte soll sich mit moderner Struktur, Geschwindigkeit und klarer Zukunftsorientierung verbinden – „ein Familienunternehmen im besten Sinne“, unterstreicht Jan Ostendorf.












