Die Bereitschaft der Europäer zum Wassersparen ist hoch, die Kosten für entsprechende Lösungen jedoch bremsen diese Motivation wieder.
Die Bereitschaft der Europäer zum Wassersparen ist hoch, die Kosten für entsprechende Lösungen jedoch bremsen diese Motivation wieder.
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Flüssig bleiben

Finanzielle Einsparungen sind die Hauptgründe, warum Europäer auf wassersparende Lösungen setzen. Für die Versorgungslage in Deutschland gibt das Umweltbundesamt Entwarnung – noch. 
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Europa ist bereit, Wasser zu sparen, unterschätzt seinen eigenen Wasserverbrauch dabei aber erheblich. Zu diesem Ergebnis kommt die Grohe Water Insights-Umfrage, die zur ISH-Messe 2025 in Frankfurt veröffentlicht wurde. Die Studie basiert auf 20.516 Antworten aus zwölf Ländern in drei Regionen (Europa, Naher Osten, Nordamerika).

66 Prozent der befragten Europäer erwarten in naher Zukunft eine Wasserknappheit und 87 Prozent halten Wassereffizienz im Haushalt persönlich für wichtig. Trotz dieses Bewusstseins und der Bereitschaft zu handeln unterschätzen 79 Prozent den täglichen häuslichen Wasserverbrauch. 22 Prozent der Befragten glauben, dieser liege bei einem bis zehn Litern pro Tag. Tatsächlich verbrauchen die Europäer laut Europäischer Umweltagentur im Durchschnitt aber täglich 144 Liter.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Hauptmotivation in Europa für Wassereinsparungen finanzielle Gründe sind (34 Prozent). Das übertrifft Gründe wie den Schutz der Ressourcen für zukünftige Generationen (23 Prozent) und den Schutz der Umwelt (23 Prozent).

Während die Mehrheit in Europa Wassereinsparung im Haushalt schätzt, haben mehr als ein Drittel noch keine wassersparenden Produkte installiert. Hauptbarrieren für die Einführung bei denjenigen, die keine wassersparenden Lösungen planen: Die wahrgenommenen hohen Kosten für wassersparende Geräte (28 Prozent), Informationsmangel (25 Prozent) und geringes Interesse (24 Prozent).

72 Prozent der Befragten im Nahen Osten halten es für wahrscheinlich, dass es in einem anderen Land innerhalb ihrer Region zu einem Wassermangel kommen wird. In Europa sind es 65 Prozent und in Nordamerika 55 Prozent. 80 Prozent der Befragten im Nahen Osten gaben an, dass Wassereffizienz im täglichen Leben für sie wichtig ist. In Europa und Nordamerika sind es jeweils 69 Prozent. Und auch bei der Nutzung wassersparender Produkte liegt dieser Teil der Welt mit 60 Prozent vor Europa (57 Prozent) und Nordamerika (47 Prozent). „Der Nahe Osten erlebt den höchsten Wasserstress, was mit dem gesteigerten Bewusstsein und den proaktiven Maßnahmen dort übereinstimmt“, erklärt Grohe.

„Für die meisten Menschen in Deutschland ist Wassersparen seit langem selbstverständlich“, unterstreicht das Umweltbundesamt (UBA). Seit 1991 ist die Trinkwassernutzung hierzulande demnach von 144 auf 126 Liter pro Kopf/Tag (2022) gesunken. Das wurde etwa durch den Austausch alter Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler sowie wassersparende Armaturen erreicht. Im…

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