Rund 140.000 Besucherinnen und Besucher aus 170 Nationen haben vom 6. bis 10. Februar ihren Weg auf das Messegelände in Frankfurt gefunden, um sich dort bei 4.636 Ausstellern auf den Konsumgütermessen Ambiente, Christmasworld und Creativeworld über die neusten Produkte und Trends zu informieren – die Verantwortlichen sehen sich damit in ihrer Rolle als globaler Marktplatz für Orientierung und Inspiration bestätigt.
Das spiegelten auch die Aussteller in den Gesprächen mit der diy-Redaktion wider. „Die Ambiente 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie stark sich unser Markt über Markenidentität und emotionale Produktwelten definiert. Besonders Lizenzthemen haben dabei für spürbare Dynamik gesorgt: Sie schaffen Begehrlichkeit, erzählen Geschichten und ermöglichen es dem Handel, Konsumenten gezielt anzusprechen – auch in einem insgesamt anspruchsvollen Marktumfeld“, so Keeeper-CEO Martin Bieri. Er ist mit dem Messebesuch zufrieden: „Die hohe Internationalität und die strategische Tiefe der Gespräche in Frankfurt haben unsere markenorientierte Ausrichtung deutlich bestätigt und weiter gestärkt.“
Zufrieden war man auch bei Kleine Wolke: „Die Ambiente 2026 war für uns ein voller Erfolg. Besonders die zahlreichen konstruktiven Kundengespräche haben gezeigt, wie relevant unsere Produktlinien für den Markt sind. Wir konnten unsere neuen Kollektionen präsentieren und haben dafür durchweg positives Feedback erhalten. Das bestätigt uns in unserer strategischen Ausrichtung und gibt dem Vertrieb wertvolle Impulse für die kommenden Monate“, resümiert Vertriebs- und Marketingleiter, Florian Lübcke. „Auch in diesem Jahr war die Messe geprägt von einem internationalen Publikum. Der intensive Austausch mit Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt hat uns neue Kontakte, spannende Perspektiven und wichtige Impulse für zukünftige Projekte gebracht. Die Vielfalt der Gespräche hat erneut gezeigt, dass die Ambiente als globaler Branchentreffpunkt unverzichtbar ist.“
„Die Dosen-Zentrale Züchner GmbH ist schon seit Jahren regelmäßiger Aussteller auf der Ambiente, und wurde auch diesmal wieder nicht enttäuscht“, findet auch Werner Hansen, Leiter Vertrieb und Geschäftsentwicklung bei dem Hersteller von Lösungen zum Aufbewahren, Präsentieren und Einkochen. „Obgleich die Besucherfrequenz in den Hallen 9.1 und 9.2 gegenüber 2025 augenscheinlich niedriger war, blieb die Qualität der Gespräche doch auf bekannt hohem Niveau. Neben den bereits kaufenden Kunden konnten wir wieder eine Reihe von interessierten Entscheidungsträgern von für uns neuen Unternehmen aus dem In- und Ausland über unseren Messestand führen.“
Ebenfalls Teil der Messe war erneut die Verleihung des Negativpreises „Plagiarius“ an Hersteller und Händler besonders dreister Plagiate und Fälschungen – die Ausgabe 2026 markierte die 50. Verleihung. Preisträger ist unter anderem eine Imitation des Waschtischmischers „Axor My Edition“ von Hansgrohe eines chinesischen Fälschernetzwerks sowie eine Kopie des Schalterprogramms „Busch-balance SI“ von Busch-Jäger, kopiert vom Handelshaus Klein aus Trostberg. Die Trophäe des Schmähpreises ist seines Zeichens ein schwarzer Zwerg mit goldener Nase – diese symbolisiert die Profite, die die Nachahmer mit ihren Produkten erzielen.












