Baustoffe

Holcim übernimmt Fermacell

Fermacell bietet Baustoffe wie Gipsfaserplatten oder Estrich an. (Quelle: Fermacell)
Fermacell bietet Baustoffe wie Gipsfaserplatten oder Estrich an. 
24.08.2026

Holcim hat eine Vereinbarung zum Erwerb von Fermacell von James Hardie Industries plc unterzeichnet. Fermacell ist ein Anbieter von Wand- und Bodenbelagslösungen mit einem prognostizierten Nettoumsatz von rund 430 Mio. Euro für das Jahr 2026. Das Unternehmen produziert Gipsfaser- und zementgebundene Platten unter den Marken Fermacell und Aestuver. Die Transaktion soll voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 abgeschlossen sein.

Fermacell mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter und ist mit sechs Produktionsstätten in 13 Märkten Europas vertreten. Die Übernahme soll das Angebot von Holcim in den Bereichen Wand- und Bodenbeläge sowie Brandschutz erweitern. „Diese strategische Übernahme ist ein weiterer Meilenstein in unserer Vision, der führende Partner für nachhaltiges Bauen zu sein, und erweitert Holcims Baustofflösungen im Einklang mit unserer Strategie ‚Next-Gen Growth 2030‘. Fermacell und Aestuver werden Holcims Marken Ytong, Silka, Hebel und Multipor ergänzen – und damit unser Angebot an integrierten Bausystemen und modularen Bauweisen erweitern“, erklärt Holcim-CEO Miljan Gutovic.

Holcim ist Hersteller von Baustoff- und Baulösungen – von Fundamenten und Bodenbelägen bis zu Wand- und Dachkonstruktionen. Das Unternehmen erzielte 2025 einen Nettoumsatz von 15,7 Mrd. CHF. Es hat seinen Hauptsitz in Zug, Schweiz, und beschäftigt mehr als 50.000 Mitarbeiter in 45 Ländern – in Europa, Lateinamerika sowie Asien, dem Nahen Osten und Afrika.

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