Baumärkte dominieren

16.12.2009
Werkzeuge und Maschinen generieren einen Umsatz von 4,3 Mrd. €

Die Werkzeuge-/Maschinen-Branche muss aufgrund der Krise und rückläufiger Baugenehmigungen bis 2010 mit sinkenden Umsätzen rechnen, so eine aktuelle Einschätzung der Unternehmensberatung BBE Retail Experts aus Köln im neuen Branchenfokus Werkzeuge/Maschinen. Die Warengruppe "Handwerkzeuge" stellt mit rund 33 Prozent den größten Teil dieses Marktes. Mit 26 Prozent folgen als zweitgrößte Warengruppe die Werkzeugmaschinen. Auf die kraftbetriebenen Handwerkzeuge entfallen 26 Prozent. Trotz negativer Entwicklung 2005 (-4,1 Prozent) und 2008 (-1,4 Prozent) wuchs der Gesamtmarkt dank der positiven Jahre 2006 (+3 Prozent) und 2007 (+7 Prozent). Die damals bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung, das Auslaufen der Eigenheimzulage, gute gesamt- und baukonjunkturelle Entwicklung sowie der Start des CO²-Gebäudesanierungsprogramms wirkten demnach beflügelnd.
Breit gefächert ist die Vertriebsstruktur. Bau- und Heimwerkermärkte halten rund 38 Prozent Marktanteil. Ihnen folgen mit 20 Prozent der Großhandel im Endkundengeschäft und mit 20,2 Prozent der Hausrat- und Eisenwarenfachhandel. Außerdem werden klassische und elektrisch betriebene Handwerkzeuge in regelmäßigen Abständen bei Discountern oder bei Tchibo angeboten.
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