Schluss mit Frauenversteher

28.10.2009
Toom will die Männer nicht mehr vernachlässigen und künftig wieder richtige Baumärkte mit Maschinen, Werkzeugen, Profimarken und einem breiteren Baumarktsortiment machen

Den Strategiewechsel bei Toom-Baumarkt, der sich bei den jüngsten Eröffnungen bereits gezeigt hat und die Abkehr vom Wow!-Konzept meint, hat das Unternehmen jetzt auch öffentlich formuliert. „Wir setzen wieder mehr auf Maschinen und Werkzeuge, Profimarken und insgesamt ein breiteres Baumarkt-Sortiment“, hat Jan Kunath, Generalbevollmächtigter der Muttergesellschaft Rewe, der Zeitschrift Wirtschaftswoche gesagt. Es sei ein Fehler gewesen, „so konzentriert die Frauen anzusprechen, dass sich viele Männer von uns nicht mehr ernst genommen fühlten“. Der Mehrumsatz, den man mit „weiblichen“ Sortimenten wie Dekoartikel und Accessoires gemacht habe, hat nach Darstellung Kunaths die Folgen der Abwanderung vieler männlicher Kunden nicht ausgleichen können. Man habe das „Frauenversteherkonzept“ einfach „überzogen und die Männer vernachlässigt“.
Der in der vergangenen Woche in Gaggenau eröffnete neue Toom-Baumarkt (DIYonline berichtete) verfügt beispielsweise über eine separate Baustoffhalle. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dezember-Ausgabe des Fachmagazins diy.
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