Schlechter als der Einzelhandel insgesamt haben sich die Baumärkte im ersten Halbjahr 2008 geschlagen. Das geht aus der jüngsten Konjunkturumfrage des Hauptverbands des deutschen Einzelhandels (HDE) hervor. Im Handelszweig Bau-/Heimwerksartikel haben 55 Prozent der Betriebe angegeben, dass ihre Umsätze von Januar bis Juni gegenüber den ersten sechs Monaten 2007 gesunken sind. Nur 17 Prozent berichten von gestiegenen Umsätzen, in 28 Prozent der Betriebe ist der Umsatz konstant geblieben. Im Einzelhandel insgesamt beklagen 46 Prozent gesunkene Umsätze. Ein Umsatzplus melden 31 Prozent, ein konstantes Niveau 23 Prozent. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sieht die Gründe für die Entwicklung der Baumärkte in den Nachwirkungen der Mehrwertsteuererhöhung, dem schlechten Wetter und dem Rückgang der Baugenehmigungen, wie er auf einer Pressekonferenz sagte.