Die Laube als Wochenenddomizil erlebt ein Revival, davon geht eine Studie der BHW Bausparkasse aus. Über eine Mio. Schrebergärten gibt es demnach in Deutschland, die von über vier Mio. Menschen engagiert "beackert" werden. Das Alter der Pächter ist in den letzten Jahren deutlich gesunken - um durchschnittlich zehn Jahre. Schrebergärten seien, so die BHW Bausparkasse, die "kleinen Fluchten" für erholungsbedürftige Stadtfamilien, die ihre Gestaltungsfreiheit und ihr solidarisches "Wir-Gefühl" ausleben wollen. Das vormals spießige Schrebergarten-Image sei überwunden, doch die alten Regeln und Gesetze der Vereine gelten weiterhin: Übernachten am Wochenende darf sein, dauerndes Wohnen ist untersagt. Ein Drittel der Gartenfläche muss zum Gemüseanbau verwendet werden. Die Kosten für Grundstück, Häuschen und Pflanzenbestand belaufen sich je Zustand der Laube auf einmalig 1.000 bis 5.000 €. Wer pachtet, muss hingegen bis zu 500 € im Jahr aufwänden.