In nahezu allen Warengruppen des Baumarktsortiments gingen die Umsätze in den ersten drei Monaten zurück. Bei Baustoffen und bauchemischen Produkten verzeichnete die Branche auf unbereinigter Fläche ein Minus von 5,7 Prozent. Klassische Baumarktsortimente wie Eisenwaren und Sicherungstechnik sowie Werkzeuge und Maschinen blieben häufiger in den Regalen liegen. Das DIY-Panel weist für diese Warengruppen ein Minus von 8,5 Prozent bzw. von 9,3 Prozent aus. Auch die Sortimente im Bereich Soft-DIY konnten sich nicht vom derzeitigen Entwicklungstrend absetzen: Mit Anstrichmitteln und Zubehör erzielten die Baumärkte im ersten Quartal einen um 4,8 Prozent geringeren Umsatz. Tapeten, Bodenbeläge und das Sortiment Innendekoration fielen um 3,3 Prozent zurück. Ein zweistelliges Minus bei Pflanzen und Gartenhartware im ersten Quartal 2008 belegen den nach wie vor starken Einfluss des Wetters auf die Umsatzentwicklung der grünen Branche. Besonders im März blieb es in den Gartenfachabteilungen der Baumärkte eher ruhig. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der März 2008 mit 24 Verkaufstagen drei Verkaufstage weniger hatte als der März 2007.
In ihrer jüngsten Konsumklimastudie vom April 2008 verweisen die Marktforscher der GfK, Nürnberg, auf die nach wie vor günstigen Rahmenbedingungen in Deutschland, die sich positiv auf den privaten Konsum auswirken sollten. Eine gute Beschäftigungsentwicklung sowie reale Einkommenszuwächse haben dazu geführt, dass das Konsumklima zum ersten Mal seit Juli vergangenen Jahres wieder deutlich zulegen konnte. Auch der BHB ist weiterhin optimistisch und hält an seiner Prognose fest, die für das Gesamtjahr mit einem leichten Plus für die Baumarktbranche rechnet.












