Der Wohnungsneubau reicht bei weitem nicht aus, um die weiter wachsende Zahl von Privathaushalten in Deutschland mit Wohnraum zu versorgen, meint man bei LBS Research nach der Analyse aktueller Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Denn die Zahl der Privathaushalte werde bis 2020 um drei Prozent wachsen. Hauptursache sei der anhaltende Trend zu kleineren Haushalten. So gebe es gerade bei der Bevölkerung in jüngeren und mittleren Jahren mehr Singlehaushalte, und die steigende Lebenserwartung lasse die Zahl kleinerer Haushalte auch im Seniorenalter wachsen. Ein- und Zweipersonenhaushalte würden im Jahr 2020 bereits 77 Prozent aller Haushalte ausmachen, fünf Prozentpunkte mehr als 2005. Der Neubaubedarf liege rund 50 Prozent über den 182.000 im Jahr 2007 genehmigten Einheiten (s. DIYonline-Meldung von heute).