Zur Collectione vom 11. bis zum 14. Juni 2006 in Frankfurt sind rund 6.000 Besucher und damit deutlich weniger als zur Premiere der Konsumgütermesse vor einem Jahr (8.600 Besucher) gekommen – „erwartungsgemäß“, wie es im Schlussbericht der Messegesellschaft heißt. Zur Erstveranstaltung seien noch zahlreiche kleine und mittlere Facheinzelhändler angereist, um sich ein persönliches Bild von der Messe zu machen. In diesem Jahr seien Top-Entscheider aus großen Häusern gekommen. Messegeschäftsführer Dr. Michael Peters beschreibt die Collectione, die über die Frühjahrs- und Sommertrends für 2007 informierte, als eine „Nischenmesse im großen internationalen Konsumgütermarkt, die mit ihrer Fokussierung auf eine ganz bestimmte und zahlenmäßig begrenzte Zielgruppe nur einen kleinen Teil dieses riesigen Marktes abdeckt“. Konzept und Termin seien passgenau, jetzt gehe es darum, die „Kinderkrankheiten“ zu behandeln.
Die Messegesellschaft berichtet von breiter Zustimmung der 351 Aussteller (2005: rund 500) zum Konzept. Allerdings waren auf den Ständen auch kritische Stimmen zu hören, die nach wie vor bemängelten, dass auch zahlreiche kleinere Facheinzelhändler die Messe besucht haben. Auch die Dauer der Messe und die Heterogenität des Angebots wurden diskutiert.
Im nächsten Jahr findet die Collectione vom 17. bis zum 20. Juni 2007 statt.