Die Wachstumsraten im E-Commerce schwächen sich laut HDE zwar leicht ab, bleiben aber nach wie vor zweistellig. Für dieses Jahr wird ein Volumen von 13 Mrd. € erwartet
Nach den Worten von Hauptgeschäftsführer Holger Wenzel gehören neben den klassischen Versandhandelsunternehmen die Multichannel-Anbieter mit Ladengeschäft und Internetangebot „zu den Gewinnern des Booms“. Dabei nutzen diese Unternehmen nach Erkenntnissen des Verbandes zunehmend Internet-Marktplätze wie Ebay. Einer HDE-Umfrage zufolge bieten rund ein Viertel der stationären Geschäfte ihre Waren und Leistungen auch in eigenen Web-Shops oder auf Marktplätzen im Netz an. Davon erwarten 44 Prozent in diesem Jahr steigende Online-Umsätze, nur vier Prozent rechnen mit einem Rückgang.
Die Folgen des Gebrauchtwarenhandels der Verbraucher untereinander („Consumer to Consumer“) schätzt Wenzel als gering ein: „Wenn Verbraucher ‚von privat zu privat’ über Online-Marktplätze handeln, dann tut dem Einzelhandel das nicht weh. Schließlich beläuft sich der Anteil von gebrauchten Waren am Einzelhandelsumsatz auf unter 0,5 Prozent und ist damit sehr gering.“












