Selbstverständlich im Netz

20.10.2004

Für mittelständische Handelsunternehmen ist die Arbeit mit dem Internet zur Routine geworden. Im E-Procurement tut sich noch nicht allzu viel, doch in den Online Vertrieb kommt Bewegung

Das Internet ist in den meisten mittelständischen Handelsunternehmen zur Selbstverständlichkeit geworden. Noch immer wird es jedoch überwiegend zur Kommunikation und Information und weniger für aufwändigere Anwendungen wie Datenaustausch oder Kundenservice genutzt. So fasst das am Institut für Handelsforschung der Universität Köln angesiedelte E-Commerce-Center Handel die Ergebnisse einer Umfrage zwischen Mai und August 2004 unter 2.652 Unternehmen zusammen. In der elektronischen Beschaffung, dem so genannten E-Procurement, stehen die meisten Unternehmen noch am Anfang. Bewegung ist aber in den Online-Vertrieb gekommen, so die Autoren. Im Schnitt erzielten die befragten Multichannel-Unternehmen im vergangenen Jahr 3,8 Prozent ihres Umsatzes über das Netz. Zwei Drittel der Internet-Umsätze realisieren die Befragten in eigenen Online-Shops. Daneben sind auch der Vertrieb über Ebay oder eine Kooperationsplattform von Belang, heißt es in der Studie.
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