Kostenexplosion bei Leim

26.10.2007
Die Preisspirale im Bereich Leim dreht sich nach oben

Die Preisspirale im Bereich Leim dreht sich nach oben: Die Kosten für chemische Vorprodukte zur Leimherstellung wie Methanol, Harnstoff und Melamin steigen weiterhin an. Aufgrund der stark erhöhten Produktionskosten wird der Holzwerkstoffhersteller Glunz ab dem 1. November 2007 bis auf Weiteres einen Leimkostenaufschlag auf die Mehrzahl seiner Produkte erheben. Sobald sich die Kostensituation bei Leim wieder ändert, so das Unternehmen, wird der Zuschlag entsprechend angepasst. „Eine Entspannung der Situation bei den chemischen Vorprodukten zur Leimherstellung ist vorerst nicht in Sicht“, kommentiert Benoit Foucart, Global Purchasing Director bei Sonae Indústria, der portugiesischen Muttergesellschaft von Glunz. „Wir gehen davon aus, dass die Leimkosten in den kommenden Quartalen weiterhin auf einem erhöhten Niveau verbleiben werden.“
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