Leben in der Servicewüste

19.09.2007
Eine große Mehrheit der Deutschen meint, mehr oder weniger schlechten Service zu bekommen. Für Beratung bezahlen wollen aber auch die wenigsten

Jeder vierte Deutsche (25,1 Prozent) hat den Eindruck, in einer Servicewüste zu leben, weitere zwei Drittel (65,9 Prozent) teilen dieses Urteil zumindest teilweise. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Dekra zur Dienstleistungsqualität. Den größten Verbesserungsbedarf sehen die Befragten bei Wartezeiten (62,4 Prozent), Freundlichkeit (60,1 Prozent), fachlicher Kompetenz (59,6 Prozent), individueller Beratung (52,9 Prozent) und der Zuverlässigkeit der Leistungen (49,6 Prozent). Knapp ein Viertel (24,3 Prozent) würde für eine optimale Beratung auch einen höheren Preis akzeptieren, weitere 49,2 Prozent unter Umständen. Den Vorschlag, im Fachhandel für eine gute Beratung zu bezahlen, wenn sie in dem betreffenden Geschäft nichts kaufen, lehnen dagegen 70,2 Prozent ab.
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