Die ausgeprägte Konjunktureuphorie der Deutschen, die im Mai in einem neuen Allzeithoch der Konjunkturerwartungen gipfelte, hat im Juli etwas an Dynamik verloren. Im Vormonatsvergleich ging der Indikator gut vier Punkte zurück und liegt nun bei 64,8 Zählern. Vor genau einem Jahr lag die Konjunkturstimmung allerdings noch gut 49 Punkte niedriger. Nach dem deutlichen Plus von gut 13 Punkten im Vormonat blieb die Anschaffungsneigung im Juli praktisch unverändert. Es schlägt nur ein minimales Minus von 0,1 Punkten zu Buche. Mit einem Indikatorwert von 9,0 Punkten liegt die Anschaffungsneigung nach wie vor signifikant über ihrem langjährigen Durchschnittswert von 0 Punkten.