Die niederländischen Pflanzenvermarktungsorganisationen Flora Holland und Blumenversteigerung Aalsmeer, die eine Fusion anstreben, kritisieren das niederländische Kartellamt (NMa). Die Kartellwächter gehen davon aus, dass eine Genehmigung der Fusion erforderlich ist und dass innerhalb der Genehmigungsphase weitere Nachforschungen stattfinden müssen, teilen die beiden Fusionspartner mit. Damit hätten sie bereits gerechnet. Sie kritisieren jedoch, dass die NMa dabei vor allem den niederländischen Markt im Auge hat, auf dem beide Vermarkter einen Anteil von zusammen mehr als 90 Prozent haben. Dagegen sind sie der Auffassung, dass es sich längst um einen internationalen Markt handelt. Ihren Angaben zufolge stammen 30 Prozent des Schnittblumenvolumens, das über die niederländischen Versteigerungen gehandelt wird, aus dem Ausland; mehr als 80 Prozent der Blumen und Pflanzen werden exportiert.