Die Jungheinrich AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Konzernumsatz 2006 mit 1.748 Mio. € um sechs Prozent zum Vorjahr gesteigert. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich 2006 um rund zehn Prozent auf 118 Mio. € (Vorjahr: 107 Mio. €).Der Vorstand des Unternehmens plant, die historisch gewachsene Unternehmensstruktur neu zu ordnen. Ziel sei, so Jungheinrich, „eine auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtete Struktur, die eine höhere Transparenz und mehr Flexibilität“ ermögliche. So werde eine klare gesellschaftsrechtliche Neuordnung und Trennung zwischen der Jungheinrich AG als aktiver Management-Holding mit den Zentralfunktionen Vertrieb (Verkauf, Kundendienst), Technik, Finanzen, Service-Center und Immobilien einerseits sowie den operativen Einheiten andererseits angestrebt. So sollen Unternehmensteile, die bisher zur Jungheinrich AG gehörten, in neue, eigenständige und nach dem Handelsgesetzbuch bilanzierungspflichtige Gesellschaften in der Form der „AG & Co. KG“ ausgegliedert werden. Geplant ist ein solcher Schritt für den Vertrieb Deutschland, den Vertrieb Export, das Werk Norderstedt sowie die Ersatzteillogistik Norderstedt. Die neue Struktur soll dem Aufsichtsrat am 27. März 2007 zur Zustimmung und der Hauptversammlung am 5. Juni 2007 zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Die Umsetzung ist im laufenden Geschäftsjahr geplant.