Zwei Neue für Max Bahr

01.02.2007
Max Bahr gehört endgültig zur Praktiker-Gruppe; Geschäftsführung wurde neu bestellt; trotz neuer Aufgaben für Hamburg-Zentrale soll dort ein Drittel der Stellen abgebaut werden

Ab heute gehört Max Bahr zur Praktiker-Gruppe. Nachdem das Bundeskartellamt am 10. Januar 2007 die Freigabe für die Übernahme erteilt hatte, sind die entsprechenden Überleitungsverträge am gestrigen Mittwoch, 31. Januar, unterschrieben worden. Gleichzeitig nahm bei Max Bahr eine neue, zweiköpfige Geschäftsführung ihre Arbeit auf: Mit Andreas Mauz (39) und Lutz Rucktäschel (41) stehen ab sofort zwei Praktiker-Manager an der Spitze des Hamburger Unternehmens. Neben seiner Funktion als Sprecher der Geschäftsführung ist Mauz, der bei Praktiker u. a. für die Konzernlogistik verantwortlich zeichnete, vor allem für Category Management, Marketing, Finanzen, IT und Logistik zuständig, Rucktäschel, zuletzt Leiter der Region Westder bei Praktiker, wird sich vorrangig Vertriebsaufgaben widmen. Peter Sumfleth, bisheriger Geschäftsführer von Max Bahr, schied vereinbarungsgemäß aus dem Unternehmen aus.
In der Zentrale von Max Bahr wird künftig – über die unmittelbar mit der eigenen Markenführung verbundenen Aufgaben hinaus – die zentrale Verantwortung für Logistik und für Qualitätssicherung des gesamten Praktiker-Konzerns gebündelt. Im Zuge des Integrationsprozesses soll die gesamte Organisationsstruktur der Max Bahr-Zentrale neu geordnet und mit dem Praktiker-Hauptquartier verzahnt werden. Dies soll zur Zusammenlegung zahlreicher Querschnittsfunktionen, insbesondere in Verwaltung, Finanzen und Einkauf führen. Einige Einheiten sollen in verändertem Zuschnitt weiterhin an zwei Standorten vorgehalten, einige in Kirkel am Hauptsitz des Praktiker-Konzerns zusammengefasst, wieder andere, wie etwa die Bereiche Logistik und Qualitätssicherung, in Hamburg gebündelt werden. Der strukturelle Anpassungsprozess bringe, so Praktiker in einer Presseerklärung, einen „gewissen Kapazitäts- und Personalabbau in der Max-Bahr-Zentrale mit sich“. Nach derzeitigem Planungsstand soll demnach rund ein Drittel der Stellen in der Hamburger Max Bahr-Zentrale abgebaut werden.
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