Das Haushaltsnettoeinkommen ist im Schnitt in den vergangenen 15 Jahren zwar real gesunken. Berücksichtigt man aber den Trend zu kleineren Haushalten, ergibt sich ein leichter Zuwachs
Bei der Interpretation des Durchschnittseinkommens ist die unterschiedliche Zahl der Personen je Haushalt und deren Einkommen zu beachten. Das geschieht in der Berechnung des so genannten Nettoäquivalenzeinkommens, des Nettoeinkommens je Verbrauchereinheit; denn die Kosten für die Lebenshaltung entwickeln sich nicht proportional zur Zahl der Personen im Haushalt. Dieses Nettoeinkommen je Verbrauchereinheit lag im vergangenen Jahr bei 22.500 € und damit 35 Prozent höher als 1991. Nach Abzug der Preissteigerungen verblieb ein realer Einkommenszuwachs von zwei Prozent. Dieser Anstieg resultiert aus dem Trend zu kleineren Haushalten und damit zum Rückgang der Verbrauchereinheiten pro Haushalt.











