Ein Werksgelände von 80 Hektar

02.01.2006
Egger will im rumänischen Werk in der ersten Ausbaustufe Rohspanplatten und beschichtete Spanplatten erzeugen

Die international tätige Unternehmensgruppe Egger mit Stammsitz in St. Johann in Tirol, Österreich wird 2006 mit dem Bau eines integrierten Holzwerkstoffwerkes im Nordosten von Rumänien beginnen. In der ersten Ausbaustufe werden Rohspanplatten und beschichtete Spanplatten erzeugt und Imprägnierkapazitäten aufgebaut. In der zweiten Phase ist eine Faserplattenproduktion (MDF/HDF) mit nachgelagerter Laminatfußbodenerzeugung geplant. In weiterer Folge wird über den Aufbau von Produktionsanlagen für OSB sowie Leim und Tränkharze nachgedacht. Nach Vollausbau finden bis zu 700 Mitarbeiter Arbeitsplätze. Das gesamte Werksgelände umfasst 80 Hektar. Insgesamt investiert Egger 210 Mio. € in der ersten Ausbaustufe. Bei der Rohstoffversorgung wird eng mit lokalen Waldbesitzern und Sägewerken zusammengearbeitet. Das gab Inhaber und CEO Michael Egger im Beisein des rumänischen Vize-Premierminister, des Agrarministers und des Präfects von Suceava bei der Präsentation des Projektes am 21. Dezember 2005 in Bukarest bekannt. Im Anschluss wurden die Verträge zwischen Egger und EBRD (European Bank for Reconstruction and Development) unterzeichnet.
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