I&M Interbaustoff behält zwei Zentralen

09.12.2005

Einige Abteilungen müssen nach der Entscheidung des Aufsichtsrats umziehen. – Das Thema Aus- und Weiterbildung wird künftig forciert. – Der Umsatz steigt auf 3,3 Mrd. €

Die I&M Interbaustoff wird weiterhin zwei Zentralen haben. Das hat der Aufsichtsrat einstimmig beschlossen. Im Laufe des kommenden Jahres werden die für den Einkauf/Systembetreuung Einzelhandel und für Marketing zuständigen Abteilungen, die bislang in Karlsruhe tätig waren, mit dem Einkauf Großhandel in Bad Nauheim zusammengelegt. Die Finanz- und Lohnbuchhaltung, Personal/Organisation sowie die Zentralfakturierung ist komplett in Karlsruhe angesiedelt.
Der zentral fakturierte Umsatz der Kooperation ist im laufenden Jahr weiter gestiegen und wird voraussichtlich bei 3,3 Mrd. € liegen.
Außerdem hat der Aufsichtsrat beschlossen, die Aus- und Weiterbildungsaktivitäten zu forcieren und zu diesem Zweck für die nächsten drei Jahre entsprechende finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Angesichts der Ansprüche, die das Tagesgeschäft stelle, werde dieser Aspekt einer modernen Unternehmensführung in den Gesellschafterbetrieben nicht immer mit dem nötigen Nachdruck verfolgt.
Ein geändertes Vorgehen wird es im nächsten Jahr im Einkaufsmanagement geben. Die Kooperation wird ihren Gesellschaftern eine ausgesuchte Palette von Produkten anbieten, zu deren Abnahme sich die Gesellschafter verpflichten. Damit soll dem Margenverfall Einhalt geboten und den Industrieunternehmen eine größere Planungssicherheit geboten werden.
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