Der Verkaufsumsatz der aktuell 226 (Vorjahr: 220) Fachgruppenstandorte der Hagebau wird 2005 voraussichtlich um 3,5 Prozent auf 990,3 (Vorjahr: 956,7) Mio. € steigen. Bis 2010 wird eine Netto-Umsatzrendite vor Steuer von drei bis fünf Prozent anvisiert. Zum Vergleich: Die Durchschnittsrendite im deutschen Baustoffhandel beträgt nach Angaben des BDB rund 0,6 Prozent.
Erstmals wurden den Gesellschaftern in Göttingen konkrete Inhalte der neuen Hagebau-Unternehmensstrategie 2010 präsentiert. Die Konzentration im Baustoffhandel werde sich in Deutschland weiter fortsetzen, prognostizierte Bereichsleiter Horst Schreiber. Er rechnet damit, dass die Zahl der Baustoffhändler von derzeit 1.100 bis zum Jahr 2010 auf 700 bis 800 abnimmt. Dabei werde der Anteil des Mittelstandes gegenüber den Konzernen von jetzt 70 auf voraussichtlich 50 Prozent zurückgehen.
Langfristig will die Hagebau den gesamten Bereich Spezialisierung zum System ausbauen. Die Soltauer Unternehmensgruppe strebt dazu einen möglichst einheitlichen Marktauftritt an. Zudem setzt man auf eine Erhöhung der Verbindlichkeit, sowohl im Einkauf als auch bei der Umsetzung der vielfältigen Marketingmaßnahmen. Die strategische Vorgabe: Bis 2010 deckt jeder Spezialist mindestens 75 Prozent seines Bedarfs über Hagebau Lieferanten. Zu den Zukunftsprojekten der Spezialisierungspakete gehört auch eine Vollverlistung der Kernsortimente.













