Karibu geht mit Nortène Jardin

12.10.2005

Der Anbieter von Gartenhäusern und Saunen verspricht sich dadurch die Erschließung neuer Märkte

Die Karibu Holztechnik GmbH, ein Tochterunternehmen der Bremer Holzfirma Steinbrügge und Berninghausen, geht mit dem französischen Gartenartikelsortimenter Nortène Jardin S.A. (Jahresumsatz rund 100 Mio. €) zusammen. „Der deutsche Gartenmarkt ist derzeit rückläufig“, erläutert Karibu-Gründer Carl Berninghausen. Bislang erzielt Karibu nur etwas 20 Prozent seines Umsatzes im Ausland. Mit dem Schritt will man sich zusätzliche Absatzmärkte erschließen. Die Produktangebote von Karibu und Nortène Jardin ergänzen sich aus Sicht Berninghausens. Während die vertriebsorientierten Franzosen mit Gartenhilfen, Teichen und Pools im Markt sind, besteht das Kernsortiment von Karibu aus Gartenhäusern und Saunen. Etwa 70.000 Einheiten pro Jahr werden derzeit von 150 Mitarbeitern an den Karibu-Standorten im Bremer Holzhafen und in Bernau (Brandenburg) in eigener Produktion gefertigt. Der Jahresumsatz liegt bei 30 Mio. €. Zu den Kunden gehören auch Gartencenter und große Baumarktketten.Geplant ist zudem den Standort Bremen auszubauen. Ein langjähriger Mietvertrag, der die Produktion an den Standorten in Bremen und Bernau sichert, wurde abgeschlossen. Karibu behält seine eigene Rechtspersönlichkeit. Ebenso wird die Geschäftsführung bei Karibu-Mitgründer Jörg Lieders verbleiben. Carl Berninghausen wird in das Aufsichtsgremium von Karibu wechseln.
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