Die Chancen für den Erhalt des Coronet Kunststoffwerks (CKW) im südhessischen Grasellenbach haben sich weiter verbessert. „Es liegen mehrere Angebote von Interessenten auf dem Tisch, die eine eigenständige Betriebsfortführung darstellen soll. Wir wollen die Verhandlungen darüber möglichst zeitnah abschließen“, teilte der Insolvenzverwalter Christopher Seagon von Wellensiek Rechtsanwälte heute mit. „Der Betrieb läuft auf vollen Touren weiter, für die Mitarbeiter ändert sich vorerst nichts, ihre Löhne sind gesichert, Kündigungen sind nicht vorgesehen.“ Die Coronet Kunststoffwerk GmbH hatte am 5. Juli als Folge der Insolvenz ihrer Muttergesellschaft Coronet-Verwaltungsgesellschaft mbH (Wald-Michelbach) ebenfalls Insolvenzantrag stellen müssen.