Die Entdeckung des Auslands

24.06.2005

Der Hagebau Österreich tritt noch in diesem Jahr ein ungarisches Handelsunternehmen bei. Insgesamt liegt die Hagebau in den ersten fünf Monaten um vier Prozent zurück

Auf der diesjährigen Tagung der Hagebau in Wien sind über 83 Prozent der Gesellschafter der Kooperation versammelt. Erstmals findet aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Hagebau Österreich die Gesellschafterversammlung in der Alpenrepublik statt. Im Mittelpunkt der Rede des Aufsichtsratsvorsitzeden Rolf J. Wertheimer stand dabei die mögliche Auslandsexpansion der Hagebau. Unter der Leitung des Geschäftsführers Michael Baumgardt wurden Pläne zur Auslandsexpansion erarbeitet, die bis zum Jahresende in eine konkrete Form gebracht werden sollen. Das Engagement werde aber viel Geld kosten, so Wertheimer weiter. Auf jeden Fall soll bis zum Jahresende 2005 ein „namhaftes“ ungarisches Handelsunternehmen der Hagebau Österreich beitreten.
Darüber hinaus wurden die Zahlen für die ersten fünf Monate dieses Jahres bekannt gegeben. Dabei liegt die Hagebau mit -4,4 Prozent unter dem Vorjahreswert, erwartet jedoch, das gute Vorjahresgesamtergebnis noch knapp erreichen zu können. Der Umsatz der Hagebau Österreich konnte dagegen im gleichen Zeitraum un 2,9 Prozent gesteigert werden.
In seiner Eröffnungsrede ging Wertheimer auch auf die Notwendigkeit ein, moderne Flächenkonzepte und Warenpräsentationen konsequenter umzusetzen. Er sagte dies vor allen Dingen in Richtung der zunehmenden Konkurrenz seitens des Einzelhandels durch sogenannte Drive-ins.
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