Die Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland haben im ersten Quartal 3,849 Mrd. € und damit 2,8 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Flächenbereinigt reduzierten sich die Umsätze um 5,2 Prozent, teilt der BHB mit. Der Verband spricht von deutlichen Einbußen im grünen Sektor mit überwiegend zweistelligen Minusraten in den einzelnen Segmenten wegen des kalten und ungemütlichen Wetters bis in den März hinein. Aber auch den übrigen Warengruppen ist es kaum gelungen, an die Vorjahreswerte anzuknüpfen, heißt es weiter. So haben sich auch Sortimente, die im vergangenen Jahr die höchsten Wachstumsraten vorzuweisen hatten, dem Negativtrend nicht entziehen können. Bei Holz- und Kunststoffverkleidungen für den Innenausbau, Eisenwaren und Sicherungstechnik wie auch bei Anstrichmitteln samt Zubehör hat es Verluste von bis zu neun Prozent gegeben.
Der Verband rechnet jedoch damit, dass die Freude am Heimwerken und die Ausgabenbereitschaft der Baumarktkunden wieder ansteigen werden. Und auch für den Gartenmarkt wird mit ansteigenden Temperaturen eine merkliche Erholung erwartet. So prognostiziert der BHB für den weiteren Verlauf des Jahres eine deutliche Verbesserung der Umsatzzahlen, auch wenn die Werte des Vorjahres wohl nicht erreicht werden.