Günther Muck: Der Baustoffring habe durch den Zusammenschluss an Schnelligkeit, Kraft und Gestaltungsfähigkeit verloren
Der Baustoffring habe, so das Unternehmen, als Initiator und Gründungskooperation von Celo seine Entscheidung "nach intensiven Diskussionen und reiflicher Überlegung" getroffen. Nach knapp zwei Jahren in der Zusammenarbeit mit insgesamt drei weiteren Baufach-Kooperationen zogen die Baustoffring-Partner Bilanz ihrer neuen Erfahrungen. Sie stellten fest, dass durch die Arbeit in der Dach-Kooperation Celo zwei Kernelemente der ursprünglichen Baustoffring-Idee nicht in gleicher Konsequenz wie vor dem Zusammenschluss umgesetzt werden konnten: Erstens die tagtägliche aktive Zusammenarbeit aller angeschlossenen 65 Unternehmen. Zweitens die unmittelbare und zeitnahe Beteiligung aller Partner an den Entscheidungsprozessen. Beide Elemente konnten nicht in geplantem Maße auf die dreimal so große Dachkooperation Celo übertragen werden.
Die Entscheidung für den Austritt fiel in einer Abstimmung aller Partner nach intensiven Diskussionsrunden auf zwei Baustoffring-Tagen. Mit großer Mehrheit entschieden die Partnerunternehmen für den Austritt des Baustoffrings aus Celo.
Günther Muck, Vorstandsvorsitzender des Baustoffrings, kommentiert: "Der Baustoffring ist ein Motor der Gründung von Celo gewesen. Wir mussten aber erkennen, dass wir durch den Zusammenschluss an Schnelligkeit, Kraft und Gestaltungsfähigkeit verloren haben. Die Marktaktivitäten des Baustoffrings haben gelitten. Das hängt mit unserer ganz besonderen Arbeitsweise zusammen. Für den Baustoffring stellte sich daher die Frage nach dem Sinn der weiteren Zusammenarbeit."












