Die Zahl der Betrugsfälle mit der EC-Karte sind im vergangenen Jahr um 60 Prozent auf mehr als 64.000 beim Bundeskriminalamt registrierte Delikte gestiegen. Das hat den Handel 57 Mio. € an nicht eingelösten Lastschriften gekostet. Schuld daran ist nach Ansicht der Unternehmensberatung Mummert Consulting, dass das als unsicher eingestufte elektronische Lastschriftverfahren (ELV) beim Einzelhandel sehr beliebt ist. Denn während beim ELV weniger als 2,5 Cent pro Bezahlvorgang anfallen, müssen die Händler 0,3 Prozent des Umsatzes an die Bank abführen, wenn der Kunde per Electronic Cash mit PIN-Eingabe bezahlt. Deshalb nutzen nur 40 Prozent aller Geschäfte dieses Verfahren. Nur sieben Prozent des Einzelhandelsumsatzes haben die Deutschen 2003 mit Karte und Geheimzahl bezahlt. Das ELV hatte einen Umsatzanteil von 17,7 Prozent.