Einzelhandel: Umsatzzahlen stiegen im Juni leicht

30.07.2004

Der Facheinzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf entwickelte sich besser als der gesamte Einzelhandel

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes setzte der Einzelhandel in Deutschland im Juni 2004 nominal 1,3 Prozent und real 1,0 Prozent mehr als im Juni 2003 um. Damit wurde zum zweiten Mal in diesem Jahr (nach März 2004) eine im Vorjahresvergleich positive Umsatzentwicklung festgestellt. Allerdings hatte der Juni 2004 mit 26 Verkaufstagen auch zwei Verkaufstage mehr als der Juni 2003. Das vorläufige Ergebnis wurde aus Daten von sechs Bundesländern berechnet, in denen 81 Prozent des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der Daten wurden im Vergleich zum Mai 2004 nominal und real jeweils 1,8 Prozent mehr abgesetzt. Im ersten Halbjahr 2004 wurden im Einzelhandel nominal 1,5 Prozent und real 1,4 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2003 umgesetzt.
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln (dazu gehört der Einzelhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern) wurde das Ergebnis des Vorjahresmonats ebenfalls übertroffen (nominal + 1,8 Prozent, real + 1,7 Prozent). Vier Branchen erzielten hier nominal und real höhere Umsätze als im Juni 2003, darunter auch der Facheinzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf (nominal + 3,5 Prozent, real + 3,9 Prozent). Von Januar bis Juni 2004 veränderte sich in diesem Bereich nominal beim Umsatz nichts, real stieg er um 0,6 Prozent (Non-Food insgesamt: - 2,7 Prozent nominal, - 2,0 Prozent real).
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