Heinz Reithner ist Geschäftsführer von Bauhaus Österreich. Das Potenzial des Standorts hat er schnell erkannt.
Heinz Reithner ist Geschäftsführer von Bauhaus Österreich. Das Potenzial des Standorts hat er schnell erkannt.
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Mit a bisserl Schmäh

Österreich-Geschäftsführer Heinz Reithner über die Wiener Kunden und einen Standort, der so ganz anders ist – aber eben doch ein Bauhaus. 
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Sie mussten hier ja wirklich alles anders machen als sonst: kein zentraler Mittelgang, niedrigere Regale, die Anordnung der Sortimente, die komplette Ladenplanung. Wie aufwändig!

Genau. Es ist alles anders als in den anderen Bauhäusern. Das beginnt schon bei der Höhe, weil wir normalerweise, wenn wir neu bauen, eine Attika haben mit einer Oberkante von circa 9,50 Metern. Daran werden auch unsere Regale ausgerichtet und natürlich auch unser Sortiment. Hier aber haben wir die Höhe nicht, und dadurch haben wir manche Sortimente in die Länge ziehen müssen, damit wir das Sortiment unterbringen.

 

Die Regale sind also maß­gefertigt?

Das nicht, es gibt Grundmodule, die man entsprechend dem Platzbedarf oder dem Umfeld anpassen kann. Gut 90 Prozent sind Standardlängen.

 

Und die Höhe?

Ist um die Hälfte weniger.

Durch seine innerstädtische Lage hat der Standort auch eine Nah­versorgerfunktion. Der Anteil des Sortiments Haushaltswaren ist ­entsprechend hoch.
Durch seine innerstädtische Lage hat der Standort auch eine Nah­versorgerfunktion. Der Anteil des Sortiments Haushaltswaren ist ­entsprechend hoch. (Quelle: Dähne Verlag, Strnad)

Wie groß ist das Sortiment?

Rund 120.000 Artikel, und zwar hier lagernd.

 

Der Standort hat durch seine Lage auch einen Nahversorger-Charakter. Stimmt der Eindruck, dass Haushaltswaren einen relativ großen Anteil ausmachen?

Richtig erkannt. Und genau das ist die Zielgruppe, die wir hier haben – es ist wirklich Stadtgebiet. Wir glauben, dass der Kunde das bei uns erwartet. Normalerweise macht das Sortiment Haushaltsprodukte und Haushaltshelfer Maximal ein Drittel dessen aus, was wir hier in Ottakring zeigen.

 

Was bedeutet das für den Profikundenanteil, den Sie hier erwarten?

Der ist davon nicht beeinträchtigt, weil wir alle Produkte, die der Profi benötigt, trotzdem dahaben. Wir haben versucht, eine gute Mischung zu finden einerseits für diejenigen, die in kleinerem Umfang einkaufen und beispielsweise die Wohnung als Selbermacher renovieren, und andererseits für Firmen, die solche Arbeiten ausführen. Der Profianteil wird ähnlich sein wie in anderen Bauhaus-Fachcentren.

Der Profianteil wird ähnlich sein wie in anderen Bauhaus-Niederlassungen, prognostiziert Reithner.
Der Profianteil wird ähnlich sein wie in anderen Bauhaus-Niederlassungen, prognostiziert Reithner. (Quelle: Dähne Verlag, Strnad)

Sie bespielen hier in der Innenstadt 17.000 m² Verkaufsfläche. Diese Größe hat ein Bauhaus normalerweise in Stadtrandlage. Das ist schon eine andere Herausforderung, oder?

Ja, natürlich ist es hier konträr zu normalen Standorten, bei denen man alles auf einer Ebene abwickeln kann und mehr Manipulationsflächen hat. Hier ist die interne Logistik schwieriger. Wir brauchen Lastenlifte im Wareneingang, wo die Ware…

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