Bei Bauvista richtet sich die Arbeit des Einkaufs im DIY-Einzelhandel sowie im Baustoff-Fachhandel konsequent an den Bedürfnissen der Gesellschafter aus. Ziel ist es, sie im Tagesgeschäft spürbar zu entlasten und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Durch gebündelte Einkaufsaktivitäten, strategische Lieferantenpartnerschaften und transparente Kommunikation schafft die Kooperation messbare wirtschaftliche Vorteile für ihre Mitglieder.
„Unser Anspruch ist klar: Der Einkauf muss für unsere Gesellschafter einen echten Unterschied machen“, sagt David Kennke, Leiter Einkauf Einzelhandel bei Bauvista. „Wir bündeln Volumen, verhandeln konsequent mit der Industrie und entwickeln gemeinsam mit unseren Partnern Sortimente, die den Handel vor Ort stärken.“
Partnerschaften und Wettbewerb
Neben Preis- und Konditionsverhandlungen legt Bauvista großen Wert auf ein strukturiertes Lieferantenmanagement. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit Industriepartnern kontinuierlich zu verbessern und langfristig auf eine stabile und zukunftssichere Basis zu stellen. Dazu gehören die Sicherstellung von Lieferantenqualität, ein professionelles Vertragsmanagement in Zusammenarbeit mit der Vertrags- und Bonusabteilung sowie die kontinuierliche Entwicklung von Lieferanten und Sortimenten. Gleichzeitig achtet der Einkauf EH auf die Einhaltung von Standards, fördert Innovationen und arbeitet gemeinsam mit Partnern an nachhaltigen Lösungen.
„Ein leistungsfähiges Lieferantenmanagement ist für uns ein zentraler Baustein, um die gesamte Wertschöpfungskette stabil zu halten“, sagt David Kennke. „Wir wollen mit unseren Partnern langfristig zusammenarbeiten, Innovationen vorantreiben und gleichzeitig dafür sorgen, dass unsere Gesellschafter zuverlässig, wirtschaftlich und wettbewerbsfähig einkaufen können.“
Ergänzt wird dieser Ansatz durch ein systematisches Risiko- und Strategiemanagement. Der Einkauf EH analysiert Märkte, bewertet mögliche Risiken in Lieferketten und entwickelt Maßnahmen, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können. So lassen sich Risiken reduzieren, Versorgungssicherheit gewährleisten und Wettbewerbsvorteile für die Gesellschafter sichern. Gleichzeitig entstehen durch strukturierte Analysen konkrete Sortimentsempfehlungen, die Märkte bei der Sortimentsgestaltung unterstützen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Strukturierte Prozesse
Die Organisation des Einkaufs EH ist auf die Anforderungen der Gesellschafter ausgerichtet. Warengruppenverantwortliche Einkäufer übernehmen die Führung für ihre Kategorien und entwickeln gemeinsam mit Lieferanten innovative Sortimente, Konzepte und Lösungen für den Handel. Ziel ist es, Produkte und Strategien zu identifizieren, die Märkte erfolgreicher machen und neue Umsatzpotenziale erschließen.
Dabei arbeitet der Einkauf EH eng mit den internen Fachabteilungen wie dem Datenmanagement zusammen. Entscheidungen werden vorbereitet, gemeinsam bewertet und anschließend strukturiert umgesetzt. Gleichzeitig fließen Zukunftsthemen und Markttrends kontinuierlich in die Einkaufsstrategie ein. „Einkauf bedeutet für uns nicht nur verhandeln, sondern auch gestalten“, betont David Kennke. „Wir beobachten Märkte, erkennen Trends und bringen neue Ideen in die Kooperation ein.“
Austausch und Transparenz
Ein wichtiger Bestandteil der Einkaufsarbeit beim DIY-Einzelhandel und beim Baustoff-Fachhandel ist der enge Austausch mit den Gesellschaftern. Dieser findet beim Einkauf EH sowohl in Gremien wie dem Sortiments- und Werbebeirat als auch bei gemeinsamen Branchenveranstaltungen statt. Messebesuche – etwa bei der Eisenwarenmesse, der Lichtwoche oder bei saisonalen Sortimentsausmusterungen – ermöglichen es Einkäufern und Gesellschaftern, Trends frühzeitig zu erkennen und Sortimente gemeinsam weiterzuentwickeln.
Darüber hinaus informiert Bauvista ihre Gesellschafter regelmäßig über Marktentwicklungen, strategische Themen und Veränderungen im Beschaffungsmarkt. Diese Informationen werden über das Extranet bereitgestellt und sorgen dafür, dass die Märkte frühzeitig auf neue Entwicklungen reagieren können.
Grundlage für diese Arbeit bildet auch das Datenmanagement der Kooperation. Bauvista stellt ihren Gesellschaftern umfangreiche Artikel-, Bild- und Sicherheitsdaten zur Verfügung und betreibt eine der größten Produktdatenbanken im Kooperationsgeschäft. Dadurch erhalten die Märkte jederzeit Zugriff auf aktuelle Produktinformationen und können ihre Sortimente effizient steuern.

Eine weitere Austausch-Plattform bildet der so genannte „Stammtisch Einkauf Einzelhandel“. In diesem Format diskutieren Einkaufsteam und Gesellschafter regelmäßig aktuelle Entwicklungen im Beschaffungsmarkt, die Situation bei Lieferanten, Preisentwicklungen sowie neue Sortiments- und Branchentrends. Gleichzeitig bringen die Gesellschafter ihre Erfahrungen aus dem Tagesgeschäft ein und geben direktes Feedback zu Sortimenten, Lieferperformance und Marktanforderungen.
„Der Stammtisch ist für uns eine gute Gelegenheit, unsere Erfahrungen aus dem Markt direkt einzubringen“, sagt Sven Probst von der Fritz Winkler GmbH & Co. KG. „Wir können offen über Lieferanten, Sortimente und Trends sprechen – und sehen gleichzeitig, dass unser Feedback im Einkauf wirklich berücksichtigt wird.“
Für den Einkauf ist dieser Austausch ein wichtiger Bestandteil der strategischen Arbeit. „Jedes Feedback unserer Gesellschafter ist gewissermaßen Futter für unsere Verhandlungen mit der Industrie“, erklärt David Kennke. „Je genauer wir wissen, was im Markt passiert, desto gezielter können wir unsere Gespräche mit Lieferanten führen.“
Der Einkauf EH zeigt damit, was eine starke Kooperation leisten kann: gebündelte Marktmacht, strategische Partnerschaften mit der Industrie und ein enger Austausch mit den Gesellschaftern. Gemeinsam entstehen Lösungen, die den Handel vor Ort stärken und nachhaltige Wettbewerbsvorteile schaffen.













