Szenen, wie das Entertainer-Leben sie schreibt: Wigald Boning ist das Gesicht der aktuellen Frühjahrskampagne.
Szenen, wie das Entertainer-Leben sie schreibt: Wigald Boning ist das Gesicht der aktuellen Frühjahrskampagne.
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Die Hagebau stellt sich in der Endverbraucherkommunikation digitaler auf. Dabei macht sie das, was sie am besten kann:  Sie unterstützt die Gesellschafter vor Ort. 
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Das Geschäft der Hagebaumärkte und Hagebau Kompakt-Standorte vor Ort in ihrem lokalen und regionalen Umfeld stärken: Das ist die Prämisse, unter der auch die Mitte März gestartete Frühjahrskampagne mit dem Entertainer Wigald Boning aufgesetzt wurde. Entsprechend läuft die Kampagne nicht im linearen TV, dafür aber in Streamingdiensten und den einschlägigen Social-Media-Kanälen, die das Internet bietet, sowie im Out-of-Home-Umfeld.

Marko Mihajlovic, seit 2023 Bereichsleiter Marketing & Nachhaltigkeit der Hagebau, beschreibt die mit der Kampagne noch einmal geschärfte Ausrichtung so: „Das Ziel ist immer, um die Standorte herum das Geschäft zu entwickeln.“ Sein Anspruch: „Unsere Kampagnen sehr zielorientiert um die lokalen Märkte herum bauen.“

Bei aller Digitalisierung – „ich glaube an die Beilage“, sagt Marko Mihajlovic, Bereichsleiter Marketing & Nachhaltigkeit.
Bei aller Digitalisierung – „ich glaube an die Beilage“, sagt Marko Mihajlovic, Bereichsleiter Marketing & Nachhaltigkeit. (Quelle: Hagebau)

Das schließt ausdrücklich auch „die gute alte Beilage und den Handzettel“ mit ein, stellt Mihajlovic klar. „Ich glaube an die Beilage – solange sie wirtschaftlich betrieben werden kann.“ Dass Faktoren wie der Mindestlohn oder der Trend vor allem in den Städten, wo auf den Briefkästen immer mehr Aufkleber den Einwurf von Werbematerial verbieten, dieser Wirtschaftlichkeit zusetzen, ist auch dem Hagebau-Marketing klar. Vorerst aber arbeitet es in der Angebotskommunikation weiterhin auch mit Print-Werbung.

Spätestens an dieser Stelle muss aber darüber gesprochen werden, was das Hagebau-Marketing gerade im digitalen Raum vollzieht: Man könnte es eine Aufholjagd nennen. Dabei geht es schwerpunktmäßig um zwei Dinge: die App und das Couponing.

Im August 2024 hat das Team in Soltau und Hamburg, wo die Digital-Unit der Kooperation arbeitet, nach einem Relaunch die neu aufgesetzte App in die freie Werbewildbahn entlassen. „Seitdem verzeichnen wir starke Wachstumsraten“, stellt Marko Mihajlovic fest. Als Kenngröße nennt er ein Plus bei den Installs von seither 50 Prozent auf inzwischen mehr als 1,1 Millionen Kunden-Smartphones. „Das ist für unsere Größenordnung und für den Zeitraum sehr gut“, ordnet er die Zahlen aus seiner Sicht ein. Zu dieser Einordnung gehört auch die Einschränkung: „Die harte Währung sind gar nicht die Installs, sondern die Zahl der Kunden, die sich wöchentlich mit unserer App beschäftigen“, und die liegt in einem „sehr guten, aber immer noch ausbaufähigen“ sechsstelligen Bereich.

Was bekommen die Kunden da geboten? Neben Standards wie dem Check von Warenverfügbarkeit im…

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