Susann und Riccardo Westphal auf dem Weg in den neuen Markt.
Susann und Riccardo Westphal auf dem Weg in den neuen Markt.

10 Jahre Bauvista

Gemeinsam vor Ort

Nah am Markt, nah am Menschen: Das Regionalmanagement begleitet  die Gesellschafter bei strategischen Entscheidungen, bei Neubauten  und Umplanungen. 

Bauvista stärkt ihre Gesellschafter und Partner mit einem strukturierten Regionalmanagement. Die Zentrale analysiert Kennzahlen, berät zur planvollen Liquidität und begleitet strategische Entscheidungen. Wie eng diese Betreuung ist, zeigt das Beispiel von Riccardo Westphal, Geschäftsführer des Westphal Profi-Baufachmarkt e.K. in Höchst. Nach zwei intensiven Jahren hat das Unternehmen im Frühjahr 2026 seinen Umzug vollzogen – begleitet durch die Bauvista.

„Achterbahn der Gefühle“

Riccardo Westphal erlebte diese Unterstützung in einer existenziellen Phase. Nach acht Jahren am Standort musste er aufgrund gestiegener Miete und veränderter Rahmenbedingungen neu planen. „Das waren zwei Jahre Achterbahn der Gefühle. Wir standen kurz vor dem Aus“, sagt Westphal.

Als sich kurzfristig die Möglichkeit ergab, eine Halle zu übernehmen, begann die intensive Phase der Neuplanung. Die Marktplanung der Bauvista optimiert Warenaufbauten und Sortimentsplatzierungen, erstellt Aktionsflächenpläne und entwickelt Saisonkonzepte. Ziel ist eine wirtschaftlich tragfähige Flächenstruktur mit klarer Kundenführung.  

„Bei meinen Ansprechpartnern hatte ich jederzeit ein offenes Ohr. Wenn es emotional schwierig wurde, war immer jemand da“, so Westphal weiter. „Immer jemand, der sagte, ‚du packst das!’ Ich habe mich nicht allein gefühlt.“ Das Team des Bauvista-Regionalmanagements begleitete bei der Erstellung des Businessplans und bei Finanzierungsgesprächen, koordinierte Lieferantengespräche, strukturierte den Übergang vom alten in den neuen Markt und sorgte für abgestimmte Prozesse mit den Lieferanten. „Es war eine Mammutaufgabe“, beschreibt Westphal den Übergang zum neuen Markt. „Wir haben viel Unterstützung erfahren. Die Kooperation, die Lieferanten, alle haben mitgezogen, die Regale waren bei der Neueröffnung pünktlich gefüllt.“  

Struktur im Tagesgeschäft

Alexander Friedel, Vertriebsleiter der Bauvista, betont den partnerschaftlichen Ansatz: „Wir arbeiten auf Augenhöhe. Jeder Gesellschafter hat eigene Themen und Anforderungen. Unsere Aufgabe ist es, zuzuhören, zu verbinden und Lösungen umzusetzen.“ Das Regionalmanagement der Bauvista setzt bei den Zahlen an. Unterstützung erfolgt in den Bereichen Betriebswirtschaft, Personal und Sortiment. Ziel ist es, Risiken früh genug zu erkennen.

„Regionalmanagement heißt für uns, Probleme dort zu lösen, wo sie entstehen – direkt im Markt“, sagt Alexander Friedel. „Wir analysieren nicht nur, wir setzen um.“ Dazu gehören auch Standortbewertungen, Mitbewerberanalysen und konkrete Handlungsempfehlungen.  

Arbeiten auf Augenhöhe: Vertriebsleiter Alexander Friedel betont den partnerschaftlichen Ansatz.
Arbeiten auf Augenhöhe: Vertriebsleiter Alexander Friedel betont den partnerschaftlichen Ansatz. (Quelle: Bauvista)

Bauvista integriert ihre Gesellschafter und Partner zudem aktiv in Gremienarbeit für Werbung und Sortiment und bindet Impulse aus Messebesuchen gezielt in die Sortimentsentwicklung ein.

Das Regionalmanagement sichert die Warenpräsenz in enger Abstimmung mit der Industrie. Es achtet auf Sortimentsaktualität und steuert gemeinsam mit den Warenbereichen der Bauvista Zentrale relevante Themen in die Märkte.

Mit den Führungskräften vor Ort definiert Bauvista konkrete Maßnahmen. Checklisten, Platzierungskonzepte wie Seitenbehang oder Clip-Strips sowie klare Preisschienen schaffen Orientierung auf der Fläche. Die Strategie der Bauvista-Systemlieferanten wird konsequent umgesetzt. Auch Katalog- und Prospektkonzepte begleitet das Regionalmanagement von der Planung bis zur Erfolgskontrolle.

Ein weiteres Beispiel für die enge Zusammenarbeit zwischen der Bauvista-Zentrale und Gesellschaftern zeigt das Projekt beim Unternehmen Profi Schiffmacher. Der traditionsreiche Betrieb mit über 100 Jahren Geschichte und 27 Mitarbeitenden entwickelt seinen Standort derzeit weiter. Die Neueröffnung der modernisierten Verkaufsflächen ist für September 2026 geplant.

Die bisherige Freifläche des Gartencenters wird großflächig mit dem Bestandsgebäude verbunden und überdacht. Bauvista erstellt zunächst eine detaillierte Flächenplanung in 2D, ergänzt durch 3D-Simulationen einzelner Bereiche. So lässt sich frühzeitig prüfen, wie Sortimente, Laufwege und Regalstrukturen später im Markt funktionieren. Auf dieser Grundlage werden gemeinsam mit den Industriepartnern konkrete Bestückungs- und Präsentationskonzepte entwickelt. Dafür organisiert Bauvista Lieferantentermine im Markt. Die Industriepartner stellen ihre Konzepte vor, Regaltypen und Sortimente werden abgestimmt, und die Platzierung im Markt wird konkret festgelegt. Jede Entscheidung wird protokolliert, sodass alle Beteiligten mit einer klaren Planungsgrundlage weiterarbeiten können.

Für Geschäftsführer Dominik Schöffler ist diese Begleitung wertvoll. Er ist als Quereinsteiger in die Branche gekommen und war zuvor in der Industrie tätig. „Gerade am Anfang war das eine große Hilfe“, sagt er. „Der Bauvista-Regionalmanager ist im Rahmen des aktiven Marktmanagements regelmäßig vor Ort, gibt Tipps und unterstützt bei Entscheidungen.“

Bauvista begleitet Mitarbeiterbesprechungen, unterstützt bei Personalgesprächen und Einsatzplanungen. Werbeerfolge von Prospekten werden kontrolliert und optimiert. Die Gesellschafter setzen Bauvista Werbemittel gezielt ein und bauen uner anderem ihre Social-Media-Präsenz systematisch aus.

Darüber hinaus organisiert die Kooperation Lieferanten- und Produktschulungen, führt Workshops zu Kundenorientierung und Zusatzverkauf durch und entwickelt gemeinsam mit der Marktleitung Schulungskonzepte. Führungs- und Nachwuchskräfte sowie Auszubildende fördert Bauvista gezielt im eigenen Weiterbildungszentrum.

Regionalmanagement bei Bauvista bedeutet, wirtschaftliche Stabilität und unternehmerische Entwicklung systematisch zu verbinden. Von der betriebswirtschaftlichen Analyse über Liquiditätssicherung und Standortbewertung bis hin zu Marktplanung, Sortimentssteuerung und Teamqualifizierung greift jedes Element ineinander. Die Zentrale denkt strategisch, handelt praxisnah und begleitet konsequent. So entsteht ein Netzwerk, das trägt – fachlich, strukturell und menschlich. Oder, wie Riccardo Westphal es formuliert: „Am Ende geht es um Menschen, die an dich glauben und mit dir nach vorne gehen.“

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