Die Spezialisten von Dachser wissen, wie die Branche tickt: Patrick Schwab (r.) im Gespräch mit John Herbert (M.) und Michel Salaün vom europäischen Baumarktverband Edra. 
Die Spezialisten von Dachser wissen, wie die Branche tickt: Patrick Schwab (r.) im Gespräch mit John Herbert (M.) und Michel Salaün vom europäischen Baumarktverband Edra. 

Dachser | Langfassung

Die DIY-Community

Mit seinen Home-Improvement-Spezialisten ist der Logistiker Dachser in allen wichtigen Ländern Europas vertreten und kennt die jeweils besonderen Anforderungen.

Wenn man Patrick Schwab nach der besonderen Leistung fragt, die der Logistiker Dachser seinen Kunden im Home-Improvement-Markt bieten kann, muss er nicht lange überlegen: „Das Kernstück ist die DIY-Community“, sagt der Leiter von Dachser DIY Logistics. In praktisch allen für die Baumarktbranche wichtigen Ländern hat er Kolleginnen und Kollegen, die als Spezialisten das Thema Home Improvement in ihren Ländern vorantreiben und sich dabei auf die Expertise des Unternehmens stützten: „Wir sind der Netzwerkspediteur Europas“, und die Home-Improvement-Spezialisten des Unternehmens sind in Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien, Polen und der Tschechischen Republik tätig.

Sie wissen nicht nur, wie die Stückgutlogistik in der von Dachser entwickelten DIY-Pipeline funktioniert – sie wissen auch, wie die zu beliefernden Baumarktgruppen ticken, oder genauer: wie die Schnittstellenanbindung funktioniert, um mit der jeweiligen Warenwirtschaft kommunizieren zu können. „Das unterscheidet sich von Kunde zu Kunde“, sagt Schwab, „und wir kennen die Besonderheiten.“

Die Kunden des Logistikdienstleisters werden immer internationaler – da ist es nur logisch, dass sich das Unternehmen auch in diesem Jahr auf der Internationalen Eisenwarenmesse präsentierte. 
Die Kunden des Logistikdienstleisters werden immer internationaler – da ist es nur logisch, dass sich das Unternehmen auch in diesem Jahr auf der Internationalen Eisenwarenmesse präsentierte.  (Quelle: Dähne Verlag, Götz)

Allein in Frankreich arbeiten drei Kolleginnen und Kollegen als ausgewiesene Home-Improvement Spezialisten in diesem Geschäftsfeld, aber auch in vermeintlich kleineren Ländern gibt es auf Home-Improvement spezialisierte Dachser-Leute, so zum Beispiel in Finnland. Dort geht es auch darum, den Warenfluss aus Europa ins Land zu organisieren. Ein besonderes Augenmerk liegt derzeit auf Italien, wo das Unternehmen über sein Joint Venture mit Fercam gerade die Strukturen für die Home-Improvement-Logistik festigt.

Europaweit beliefert Dachser rund 18.000 Anlieferstellen. „Und das sind keine Logistik-Immobilien“, beschreibt Schwab die Herausforderung. Einige Unternehmen betreiben Zentralläger, und nur diese dürfen angefahren werden. „Das alles müssen die Kollegen auf dem Schirm haben“, sagt Schwab.

Vielen Herstellern hilft Dachser, auf dem Home-Improvement-Markt in anderen Ländern Fuß zu fassen. Ihnen werden nicht nur Transportleistungen angeboten, sondern beispielsweise auch das Einlagern der für den jeweiligen Markt bestimmten Ware. „Die Kunden werden immer internationaler“, erläutert Schwab, „und für diese internationalen Kunden arbeiten wir komplette Konzepte aus.“ Für einen großen Kunden reiche es nicht, Lösungen nur für ein Land zu bieten. „Er will verstehen, wie er auch in andere Länder kommt.“

Dafür arbeiten die Home-Improvement-Spezialisten von Dachser mit ihren Kollegen aus dem Bereich Contract Logistics zusammen. Dort gibt es beispielsweise ein Team, das Heatmaps zeichnet. Es bestimmt anhand der Sendungsdaten, wo der optimale Lagerstandort etwa in Bezug auf Transportstrecke oder Vorläufe aus den Seehäfen ist. „Da leisten wir“, sagt Schwab, „wirklich Logistikberatung.“

Dies ist die Langversion des Beitrags aus der Printausgabe diy 5/2026.

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